Planer fürchten Abriss auf Vormstegen

Die Straße Vormstegen in Elmshorn: Links die alte Verladestation rechts die Reichenstraße.
Die Straße Vormstegen in Elmshorn: Links die alte Verladestation rechts die Reichenstraße.

shz.de von
19. Juli 2018, 16:56 Uhr

Die offene Planungsgruppe „Augen auf VormStegen“ sorgt sich um die Zukunft des alten Elmshorner Stadtteils. Wie berichtet, hat sich die Gruppe in einem offenen Brief an Bürgermeister Volker Hatje für den Erhalt der alten Verladestation an der Schauenburger Straße eingesetzt.

Das ist nicht das einzige Anliegen der engagierten Bürger um die Architekten Walter Sauermilch und Thomas Wehrmann. Die Planer setzen sich auch für Häuser im Verlauf des Straßenzuges Vormstegen ein. In ihrem Brief an die Verwaltung heißt es: „Es gibt weitere Gebäude, die als zu erhalten im Rahmenplan feststehen und augenscheinlich in einen schlechten Zustand gebracht wurden, um letztlich einen Abriss zu erzwingen“. Das gelte, so die Gruppe, „mindestens für die Häuser Vormstegen 43 (Ecke Reichenstraße) und Osterfeld 15.“ Der Vorschlag der Planer: Die Stadt soll bei Erstellung der Bebauungspläne nur eine gleichwertige Bebauung zulassen. Dies könne die Eigentümer dazu bewegen, vorhandene Häuser zu bewahren. Walter Sauermilch: „Auch hier muss die Stadt mit guten Beispiel vorangehen“.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen