Elmshorn : Pferd vor dem Tod gerettet

Feuerwehrleute und andere Helfer kümmern sich um das gerettete Pferd.
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Feuerwehrleute und andere Helfer kümmern sich um das gerettete Pferd.

Mehrere Feuerwehrwagen eilten an die Kaltenweide, um ein Pferd aus dem Morast zu befreien. Die Helfer zogen das Tier mit einem Radlader aus dem Graben einer Koppel.

shz.de von
13. August 2014, 12:00 Uhr

Elmshorn | Vier schwere Einsatzfahrzeuge, ein Radlader, 27 Retter der Elmshorner Feuerwehr und weitere Helfer mussten ausrücken, um ein Pferd aus einem Graben zu retten. Das Tier war auf einer Koppel an der Kaltenweide am Ortsausgang Richtung Barmstedt bis zur Schulter im Morast versunken. Ohne Hilfe wäre das Tier verendet.

Gegen 17.30 Uhr hatten Anrufer bei der Feuerwehr Alarm geschlagen, wie Gerätewart Uwe Andresen sagte. Kurz danach waren die Wehrleute am Unglücksort. Mit schwerem Gerät. Zwei Löschfahrzeuge waren darunter und auch ein Drehleiterwagen, die teilweise auf der Straße in Richtung Sparrieshoop auf ihren Einsatz warteten. Die Drehleiter wurde allerdings nicht benötigt.

Ein Tierarzt gab dem Pferd nach Auskunft von Andresen sicherheitshalber eine Beruhigungsspritze. Unter dessen Aufsicht legten die angerückten Helfer dem Tier eine Bandschlinge um und zogen es mit Hilfe des Radladers vorsichtig aus dem aufgeweichten Grund des Grabens. Schwer atmend lag das Pferd anschließend auf der Koppel, wurde von den Helfern versorgt und von den Feuerwehrleuten mit einer Wasserspritze vom Schlamm befreit. „Gegen 18.30 war der Einsatz beendet“, sagte Andresen. Dem Tier geht es wieder gut.

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