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Millionen-Projekt in Elmshorn : Panorama-Bar auf Kibek-Hochhaus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ideen des Investors Semmelhaack: Bauvorhaben wird in der kommenden Woche durch die Stadt öffentlich vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Jahrelang hat sich im alten Kibek-Hochhaus an der Reichenstraße nichts getan. Nun, nach Bekanntwerden des Verkaufs der Immobilie an die Elmshorner Immobiliengesellschaft Semmelhaack, kommt richtig Schwung in das Millionen-Projekt. Was bisher geheim war, wird nun jedem zugänglich. Investor, Architekten und Stadt zeigen in einer Vorlage für die kommende kommunale Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung erstmals konkrete Pläne für das „Kibek-Quartier“. Ein schmucker, kleiner Wolkenkratzer mit 14 Etagen umrahmt von zwei oder drei Blocks soll es werden. Der seniorengerechte Wohnpark umfasst nach ersten Ideen auch eine Panorama-Bar über der Innenstadt.

Das Kibek-Hochhaus: Je Geschoss sollen dort bis zu fünf Wohnungen entstehen mit Loggien und/oder Balkonen, heißt es in der Sitzungsvorlage. Alle Wohnungen werden nach Westen hin ausgerichtet. Die Wohnungsgrößen betragen nach dem bisherigen Stand der Planung 50 bis 75 Quadratmeter. Für die oberste Etage, dem ehemaligen Geschäftsführersitz, gibt es mehrere Überlegungen. Einerseits könnten dort exklusive Wohneinheiten entstehen. Alternativ dazu wird die Möglichkeit untersucht, im obersten Geschoss des Gebäudes ein öffentliches Café oder ein Quartierstreff anzubieten – mit Panoramablick über die Stadt bis hin zur Elbe. „Wir sind dabei, die baurechtlichen Belange dazu zu prüfen“, erklärt Helmut Weigelt, Projektleiter für das Quartier. Sollte die Panorama-Bar nicht realisiert werden können, so möchten die Planer im Eingangsbereich des Erdgeschosses einen Treff einrichten.

Die Erweiterungsbauten neben dem Hochhaus: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden seitens Stadt und Investor verschiedene Konzepte untersucht. Geblieben sind zwei Varianten. Eine sieht drei mehrstöckige Wohnblocks vor, die schräg zur Hochhausachse stehen sollen. Die anderen zwei Einheiten entlang der Randbegrenzungen des Quartiers östlich und nördlich des Hochhauses. Sämtliche Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen dort orientieren sich nach Süden oder Westen, sind barrierefrei konzipiert und mit Balkonen ausgestattet. Welche realisiert wird, soll in den kommenden Monaten diskutiert werden.

Großes Thema: Parkraum. Beschrieben in der Vorlage sind zu diesem Thema mehrere Möglichkeiten. Der Hauptanteil soll auf der bisherigen Parkfläche direkt neben dem Hochhaus entstehen. Angedacht ist eine ebene Fläche. Alternativ dazu ist ein Parkhaus mit zwei Ebenen im Gespräch. „Dies führt zu einer Entlastung der Flächen innerhalb des Baugebietes, zugunsten der Qualität der Freianlagen“, heißt es dazu in der Vorlage für die Kommunalpolitiker. In Abhängigkeit der Umsetzung der Erweiterungsbauten sollen auch dort zwischen den Blocks Parkflächen entstehen. Auch zu diesem Punkt sind Alternativen aufgeführt. Beschrieben sind Kfz-Stellflächen in Sackgassen, entlang einer Rundstraße zwischen den Blocks oder auch Flächen am Rand des Quartiers. Die Flächen zwischen den Wohnriegeln werden intensiv begrünt.

In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 23. Januar, ab 18 Uhr in der Weißen Villa wollen Vertrteter des Investors das Projekt „Kibek-Quartier“ vorstellen.

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