zur Navigation springen

Trainer angeschossen, Boxer verschwunden : Opfer aus Wedel, Vermisster aus Schenefeld - die Polizei steht vor einem Rätsel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Schützling des Schussopfers aus Wedel wird seit drei Wochen vermisst. Die Fahndung läuft.

Wedel/Schenefeld | Es ist ein seltsamer Fall, der der Polizei seit Wochen Rätsel aufgibt. Fest steht, dass ein Mann in Wedel angeschossen wurde, und dass ein anderer Mann aus Schenefeld einen Tag später spurlos verschwunden ist und seitdem immer noch vermisst wird. Beide Männer sind Boxer. Der Angeschossene ist der Trainer des Vermissten. Ob allerdings ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen besteht, ist nicht sicher. Die Ermittlungen laufen.

Das, was polizeilich aufgenommen wurde, begann in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni im Bereich Möllers Park in Wedel. Dort ging nach Polizeiangaben gegen Mitternacht ein dunkel gekleideter und mit einer Kapuze sowie einem Tuch nahezu vollständig vermummter Mann auf einen 37-Jährigen zu. Der Vermummte schoss dem anderen Mann ohne Vorwarnung ins Bein und flüchtete. Laut „Bild“-Zeitung handelt es sich bei dem Angeschossenen um den Boxtrainer und früheren Boxer Khoren G..

Am 3. Juli gab die Polizeidirektion Bad Segeberg eine Pressemitteilung heraus: Seit Freitag, 23. Juni, 17.30 Uhr, also ein Tag nach dem mysteriösen Schuss von Wedel, „wird der 22-jährige Tunahan Keser aus Schenefeld vermisst“. Der junge Boxer arbeitet in Hamburg bei einem Autohaus. Vor seiner Arbeitsstelle steht laut „Bild“-Zeitung immer noch sein Maserati.

Mittlerweile ist Keser seit fast drei Wochen spurlos verschwunden. Ein für nächste Woche geplanter Boxkampf ist laut „Bild“ abgesagt worden. Die Kriminalpolizei tappt trotz intensiver Ermittlungen im Dunkeln. „Es gibt in beiden Fällen nichts Neues. Die Ermittlungen laufen weiter“, sagte Polizeisprecherin Seyma Stephan gestern.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 
zur Startseite

von
erstellt am 12.Jul.2017 | 16:13 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert