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Elmshorner Nachrichten

22. Oktober 2017 | 13:08 Uhr

Nur die Papierkörbe waren sauber. . .

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

1800 Elmshorner helfen beim großen Putz-Tag mit / Organisatoren zufrieden: „Müll wird tendenziell weniger“

Nur knapp drei Stunden hat es gedauert, um weite Teile Elmshorns vom Müll zu befreien. Gut 1800 Helfen haben am Sonnabend bei der Aktion „Elmshorn macht Putz“ mit angepackt, um die Stadt frühlingsfein zu machen.

Insgesamt 34 Vereine, Verbände und andere Gruppen wie Familien oder Freundeskreise aus Elmshorn nahmen in diesem Jahr an der Krückau an der landesweiten Aktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“ teil, die die gemeinsame Verantwortung für die Umwelt fördern soll. Und es scheint zu funktionieren. „Der Müll wird tendenziell weniger“, sagt Denis Schümann, einer der Organisatoren vom Elmshorner Betriebshof. Wie viel Müll genau gesammelt wurde, wird sich in den nächsten Tagen noch herausstellen. Schümann kann allerdings einen guten Überblick darüber geben, was gefunden wurde: „Es wurden viele Flachmänner gesammelt und Knaller von Silvester. Außerdem wurden ein Grill und einige Fahrräder gefunden.“

Einen ähnlich sonderbaren Fund hat auch die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerkes (THW) gemacht. Sie sammelte am Wendehammer hinter den Verbrauchermärkten am Wedenkamp zwei Beschwerer für Bauzäune auf. „Für uns ist es schon eine Tradition, hier mitzumachen“, sagt der Leiter der Jugendgruppe Joachim Möller. Und erzwungen ist sie nicht. „Es macht uns Spaß“, sagt Torben Wassermann (16). Nur eines wundert ihn: „Das einzige, wo kein Müll drin war, waren die Papierkörbe.“

Auf der Abschlussveranstaltung um 12 Uhr auf dem Gelände des Betriebshofs an der Westerstraße bedankte sich Bürgervorsteher Karl Holbach in erster Linie bei allen Helfern, aber auch bei den Sponsoren. Dazu zählen das THW, das Rote Kreuz, die Sparkasse und auch die Firma Autoliv. Holbach, der die Schirmherrschaft der Aktion in Elmshorn übernommen hatte, freute sich außerdem darüber, dass der Müll von Jahr zu Jahr weniger wird und dass so viele Kinder und Jugendliche Einsatz zeigen. Auch Schümann blickte auf einen gelungenen Frühjahrsputz zurück. „Ich bin zufrieden“, sagte er.

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