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Elmshorner Nachrichten

23. August 2017 | 23:39 Uhr

Automesse : Nordicar classic in Horst

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Simulator bei der Nordicar classic in den Horster Elbmarschenhallen. 80 Aussteller zeigten zahlreiche automobile Schmuckstücke.

Horst | Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man in einem Auto sitzt, das sich überschlägt? Diese Erfahrung konnten die Besucher der Messe „Nordicar classic“ in den Elbmarschenhallen in Horst am Wochenende machen. Der Tüv Nord hatte einen Überschlagssimulator aufgestellt. Dabei handelt es sich um ein speziell präpariertes Auto, das sich an einer Achse befestigt vertikal um sich selbst drehen konnte.

Einer, der es ausprobieren wollte, war Elmshorns Stadtrat Dirk Moritz. „Ich wollte einfach wissen, wie es sich anfühlt, wenn das Auto sich überschlägt. Und ich muss sagen, das war eine interessante Erfahrung. Man merkt, wie einem das Blut in den Kopf schießt“, sagte er nach seiner „Rolle“ im Simulator.

Glänzendes Chrom, PS-starke Sportautos, automobile Raritäten und Schönheiten sowie jede Menge Gespräche erwarteten die Besucher der größten Oldtimer-Messe in der Region. Zum Abschluss der Oldtimer-Saison nutzten mehrere tausend Besucher die Gelegenheit, sich in den Hallen umzusehen und zu fachsimpeln. Einige von ihnen stellten zudem vor den Messehallen ihre privaten automobilen Schätze vor, bevor diese endgültig in den Winterschlaf geschickt werden.

Zur Eröffnung der „Nordicar classic“ am Sonnabend waren unter anderem Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje, der Kreispräsident des Kreises Pinneberg, Burkhard Tiemann, der stellvertretende Bürgermeister von Horst, Jörn Plöger, sowie Steinburgs Landrat Torsten Wendt nach Horst gekommen. „Diese Fahrzeuge strahlen eine natürliche Schönheit aus, an der sich viele Generationen erfreuen“, so Wendt in seinen Begrüßungsworten.

Rund 80 Aussteller aus den Sparten Automobile und Raritäten, Motorräder, Nutzfahrzeuge sowie Anbieter von Ersatzteilen und vielen mehr zeigten auf einer Ausstellungsfläche von 10.000 Quadratmetern ihre Schmuckstücke und Angebote. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Fachvorträge. Heimlicher Star der Messe war der Hamburger Claus Mirbach, der sein Buch „Vorfahrt für Oldtimer – eine Auto Biografie“ vorstellte. Mirbach war einer der ersten in Hamburg, der mit dem Handel von Oldtimern begann. Nach Horst hatte er eine Auswahl seiner schönsten Autos mitgebracht. Unter anderem einen Triumpf Mayflower, Baujahr 1952, der es vielen Besuchern angetan hatte.

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erstellt am 27.Okt.2014 | 14:00 Uhr

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