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Elmshorner Nachrichten

11. Dezember 2017 | 20:19 Uhr

Noch ein Gebäude für die Hochschule

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nordakademie Auf dem Gelände an der Köllner Chaussee entsteht ein Anbau für Seminarräume, Büros und Studenten-Wohnungen

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2016 | 16:03 Uhr

Über viele Jahre war es ein „running gag“, wenn der Vorstandsvorsitzende der Nordakademie, Professor Georg Plate, anlässlich der Eröffnung eines Neubaus verkündete, das dies nun aber das letzte Bauvorhaben sei. Denn im Abstand von wenigen Jahren folgten auf das 1997 eröffnete Hauptgebäude das Audimax für bis zu 1000 Personen, sowie fünf weitere Gebäude mit Büro- und Vorlesungsräumen, Laboren, Mensa, EDV-Räumen und Wohnheimzimmern.

Rund 8  500 Quadratmeter Nutzfläche befinden sich seitdem auf dem Campus der privaten Hochschule. Auch wenn Plate bei der Eröffnung der letzten beiden Gebäude im Jahre 2015 keine Prognose mehr abgab, so gingen Studierende und Mitarbeiter diesmal tatsächlich von einem Ende der Baumaßnahmen aus.

Aber in Anlehnung an Uli Hoeneß („Das war's noch nicht!“) entdeckte Plate dann doch noch einen Zipfel für einen allerletzten Neubau. Und so haben auf der diesjährigen Hauptversammlung die Aktionäre der Trägergesellschaft noch einmal grünes Licht für ein Bauvorhaben gegeben, das als vierstöckiger Anbau an das zweistöckige „C“-Gebäude angelegt wird.

Denn: Die Nordakademie wächst immer weiter, in diesem Jahr waren erstmals über 2000 Studierende immatrikuliert, 2017 werden über 100 hauptberufliche Mitarbeiter an der Hochschule beschäftigt sein. Außerdem soll es im kommenden Jahr den neuen Schwerpunkt „International Management“ geben, der auf lange Sicht zu einem Studiengang mit fremdsprachlichen Lehrveranstaltungen und einem Auslandssemester ausgebaut werden soll.

Im neuen Gebäude entstehen auf 800 Quadratmetern Büro- und Seminarräume sowie 14 Appartements für Studierende. Damit haben in Verbindung mit einem extern betriebenen Wohnheim insgesamt 100 Studierende die Möglichkeit, auf dem Campus zu wohnen. „Das ist ein Angebot, das die Studienbedingungen weiter optimiert und bei unseren Studierenden reißenden Absatz findet“, sagte Professor Plate.

Rund zwei Millionen Euro sollen Bau und Ausstattung des Gebäudes kosten, die Fertigstellung soll im Herbst 2017 erfolgen. Bei dieser Gelegenheit wird durch Installation eines Aufzugs auch das Hauptgebäude behindertengerecht ausgestattet.

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