zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

19. November 2017 | 11:46 Uhr

Nikolai-Kita: Umzug nach 60 Jahren

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Abschied Neues Domizil in der Fritz-Reuter-Straße

Die Stimmung war prächtig, und doch schwang auch ein Hauch Wehmut mit. Der Kindergarten St. Nikolai in der Kirchenstraße hatte am Sonnabend zum Sommerfest eingeladen. Und nicht nur die 38 Kinder, die derzeit die Tagesstätte besuchen, schauten mit ihren Familien vorbei, sondern auch viele Ehemalige. Denn die Kita zieht um. In der Fritz-Reuter-Straße soll am 4. September das neue Quartier bezogen werden.

Mehr als 60 Jahre war das Haus an der Kirchenstraße Heimat des evangelischen Kindergartens. „Und wir sind schon alle ganz aufgeregt, wie der Umzug wohl laufen wird“, gab Kita-Leiterin Heike Kock zu.

Historische Fotos an den Wänden erinnerten an jene Zeit nach 1956, als der Kindergarten an der Kirchenstraße seine Türen öffnete. Die Erzieher von einst präsentierten sich noch in Schwesterntracht und mit Haube. Und im Vergleich zu heute sahen die Räume noch ziemlich leer und steril aus. „Wir hatten hier immer eine ausgesprochen familiäre Atmosphäre“, unterstrich die Kita-Chefin das große Plus ihrer Einrichtung. Statt 38 Kindern würden im neuen Domizil 120 Jungen und Mädchen warten. „Das ist schon eine ganz schöne Umstellung.“ Doch die Vorfreude ist spürbar – auch bei den drei- bis sechsjährigen Kita-Kids. „Die Kinder waren von der Grundsteinlegung an mit dabei“, sagte Kock. Auch viele Projekte der vergangenen Monate hätten den Umzug zum Thema gehabt. „Wir haben zum Beispiel aus Eierkartons ein großes Haus gebaut, richtig zum Reingehen.“ Nur die angehenden Schulkinder seien etwas „verschnupft“, dass sie den Umzug nicht mehr miterleben würden. Dafür konnten beim Sommerfest noch einmal alle Spaß haben. Ob nun beim Kinderschminken, bei der großen Tombola, oder am Kaffee-Büffet. Dabei ließ sich auch niemand vom herbstlichen Regenwetter die gute Stimmung verderben.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen