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Horst : Neues Baugebiet: Horst wird weiter wachsen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Amtsgebäude fassten die Kommunalpolitiker die Planaufstellungsbeschlüsse für die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes 19 für das Gebiet östlich des Fiefhusener Weges, südlich des Horstheider Weges und nordwestlich des Wiesengrunds.

Horst | Die Gemeinde Horst soll weiter wachsen. Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Amtsgebäude fassten die Kommunalpolitiker die Planaufstellungsbeschlüsse für die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes 19 für das Gebiet östlich des Fiefhusener Weges, südlich des Horstheider Weges und nordwestlich des Wiesengrunds.

Die Fläche ist insgesamt 6,7 Hektar groß und soll vornehmlich als Wohnbaugebiet ausgewiesen werden. Allerdings könnten sich hier auch „nicht störende Gewerbebetriebe“ ansiedeln, so Martin Stepany von der beauftragten AC Planergruppe aus Itzehoe, der das Vorhaben vorstellte. Nach seiner Aussage werden rund 5,6 Hektar zur Bebauung, 1,1 Hektar für die Erschließungsstraßen ausgewiesen.

Nach der derzeitigen Planung sind 87 Wohnbaugrundstücke vorgesehen, die durch eine vom Langenkamp ausgehende und in den Eichenweg einmündende Ringstraße sowie weiteren Stichstraßen erschlossen werden sollen. Die Ringstraße soll eine Tempo-30-Zone werden, die Stichstraßen als Spielstraßen mit Schrittgeschwindigkeit ausgewiesen werden.

Die gesamte Fläche gehört drei Besitzern, die sich zu einer Eigentümergemeinschaft zusammengeschlossen haben und für Erschließung und Vermarktung der einzelnen Grundstücke zuständig sind. Die Gemeinde Horst schafft durch die Ausweisung der Flächen als Baugebiet nur die rechtlichen Voraussetzungen.

Nach der derzeitigen Planung ist vorgesehen, das Gebiet in zwei Bauabschnitten zu verwirklichen. Möglicherweise kann auch eine kleinere Teilfläche auch für ein Wohnprojekt für Alt und Jung genutzt werden.

Einige Anlieger am Horstheider Weg haben ebenfalls Interesse bekundet, Teile ihrer großen Grundstücke, die an den jetzt neuen B-Plan 19 angrenzen, zu Bebauung freizugeben. Diese Wünsche sollen im Verlauf der Planungen geprüft werden.

Man geht derzeit davon aus, dass die notwendigen Planungen und baurechtlichen Genehmigungen für den Bebauungsplan rund zwei Jahre in Anspruch nehmen, so dass mit dem Baubeginn für die Erschließungsstraßen frühestens 2016 gerechnet werden kann. Die vorhandene Knick- und Baumstruktur auf dem Gelände soll dort, wo es möglich ist, erhalten bleiben.

Die Beschlüsse des Bauausschusses müssen jetzt noch von der Gemeindevertretung bestätigt werden. Das dürfte allerdings kein Hindernis sein, denn die Ausweisung der angedachten Fläche zur Wohnbebauung wurde bereits 1999 in die langfristige Planung zur Erweiterung der Gemeinde eingebracht.
 

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erstellt am 19.Nov.2014 | 16:03 Uhr

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