Kiebitzreihe : Neues Baugebiet geplant

So könnte das neue Baugebiet an der Schulstraße aussehen.
So könnte das neue Baugebiet an der Schulstraße aussehen.

In der Kiebitzreiher Schulstraße sollen bis zu zehn Doppel- und Einfamilienhäuser entstehen.

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10. Dezember 2014, 14:00 Uhr

Kiebitzreihe | In Kiebitzreihe wird ein neues Bebauungsgebiet verwirklicht. Danach ist geplant, auf den Grundstücken Schulstraße 33 bis 35 (ehemals Elektro-Steenfatt) bis zu zehn Doppel- und Einfamilienhäuser zu errichten. Das Elmshorner Wohnungsunternehmen Semmelhack hat die beiden Grundstücke gekauft und möchte dort die Häuser zum Verkauf anbieten.

Während der Sitzung des gemeindlichen Bauausschusses am vergangenen Dienstag im Gemeinderaum wurde die Konzept-Planung von Vertretern der Firma und des beauftragten Ingenieurbüros vorgestellt. Danach sollen am östlichen Rand des Gebietes Einfamilienhäuser in Nord-Süd-Ausrichtung entstehen, um den vorhandenen Großbaumbestand erhalten zu können.

Entlang der Schulstraße und im rückwärtigen Bereich des Grundstückes Schulstraße 33 sind Doppelhäuser mit eingestreuten Einfamilienhäusern vorgesehen, so dass insgesamt eine lockere Wohnbebauung entstehen kann. Grundsätzlich haben sich die Ausschussmitglieder positiv zu diesen Planungen geäußert. „Bevor wir im Gemeinderat einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan verabschieden, müssen wir hierzu allerdings noch einmal eine Bauausschuss-Sitzung anberaumen, um weitere Fragen zu klären“, sagte Ausschussvorsitzender Heinz-Jürgen Gaude.

Große Probleme könnten auf die Gemeinde im Zusammenhang mit der Kanalsanierung im Heidkamp zukommen. Nach den Berechnungen des beauftragten Ingenieurbüros Riese und Wolf aus Elmshorn reicht eine einfache Sanierung im Inlinerverfahren wohl nicht aus, um die möglichen anfallenden Regenwassermengen abzuführen.

Auch zusätzliche Sickerungsschächte würden nicht ausreichen. „Es kann gut sein, dass wir ganz neue Rohre mit größerem Durchmesser einbauen müssen“, so Gaude. Das würde zu extrem hohen Kosten führen. Schon die „normale“ Sanierung war mit rund 100 000 Euro angesetzt, ein Neubau wäre um etliches teurer. Jetzt sollen erneut alle Möglichkeiten geprüft werden, damit der Einbau von größeren Rohren nicht nötig wird.

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