„Jetzt gibt es keine Ausrede mehr“ : Neuer Kunstrasenplatz des Heidgrabener SV eingeweiht

Auch Dank ihrer praktischen Mithilfe hielten der Vorstand des Heidgrabener SV und die Helfer den „finanziellen Kasten“ des Kunstrasenprojektes sauber.
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Auch Dank ihrer praktischen Mithilfe hielten der Vorstand des Heidgrabener SV und die Helfer den „finanziellen Kasten“ des Kunstrasenprojektes sauber.

Viel Arbeit wurde in Eigenleistung erledigt. Auf diese Weise konnte das Budget eingehalten werden.

shz.de von
08. Juli 2015, 16:17 Uhr

Heidrgaben | Feierstimmung in Heidgraben. Trotz drückender Hitze kamen etwa 100 Heidgrabener am Sonntag zum Empfang des Heidgrabener SV und feierten im Sportlerheim die offizielle Eröffnung des Kunstrasenplatzes an der Uetersener Straße. „Hilfe wird in Heidgraben groß geschrieben“, bedankte sich Manfred Langer, Erster Vorsitzender des „kleinen HSV“ bei der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung, die sein Verein bei der Realisierung der umfangreichsten Bauarbeiten der Vereinsgeschichte erfahren hatte. „Ichwünsche den Mannschaften auf dem neuen Kunstrasenplatz möglichst viele Siege. Bei Niederlagen gibt es keine Ausrede mehr, denn am Platz hat es ab sofort nicht mehr gelegen.“

Die Errichtung des Kunstrasenplatzes in der Elmshorner Nachbargemeinde hängt eng mit der Erschließung des Neubaugebiets an der Bürgermeister-Tesch-Straße und dem Bau des Markttreffs zusammen. Denn für die Reihenhäuser, von denen die ersten noch in diesem Jahr bezugsfertig werden sollen, hatte die Gemeinde Heidgraben einen Sportplatz mit Flutlichtanlage an der Hauptstraße geopfert. Im Gegenzug versprach Bürgermeister Udo Tesch, der der Feierstunde aus gesundheitlichen Gründen fern bleiben musste, die Unterstützung der Gemeinde beim Bau eines Kunstrasenplatzes in der Uetersener Straße.

Die ersten Planungen für dessen Bau wurden Anfang 2013 der Gemeindevertretung vorgestellt. Die Gemeinde stellte hierfür Mittel in Höhe von 350  000 Euro zur Verfügung und vermittelte dem Sportverein Kredite in Höhe von 120  000 Euro. Zusätzlich wurden Fördermittel beim Land und beim Sportverband verwendet. „Heidgraben ist im Amtsbereich die Gemeinde, die weiß, wie man die meisten Fördergelder abgreift“, sagte Rainer Jürgensen, Amtsdirektor des Amts Moorrege, mit Blick auf die Finanzierung des Markttreffs in seiner Rede. Anschließend gratulierte er den Zuhörern zum „tollen Platz und zum prima Projekt.“

Manfred Rath, Zweiter Vorsitzender des HSV, skizzierte anschließend die Historie des Projekts, bei dem zirka 700  000 Kubikmeter Sand, 400 Bordsteine, 350 Meter Stahlgitter, fünf Tore und 1000 Kubikmeter Pflaster vor allem in Eigenleistung verbaut wurden. Bevor er seine Tätigkeit als Projektleiter beendete und den Schlüssel für den Kunstrasenplatz an den Vorsitzenden der Fußballabteilung Ingo Höhns übergab, bedankte sich Rath insbesondere bei Ulrich Dürkob, Kai-Udo Kelting, Ralf Olschewski, Hans Wilhelm Pump, Andreas Robe, Jörn Rüter, Rainer Weinert, Michael Ziebull für ihre tatkräftige Unterstützung. Sie hatten während der gesamten Bauphase selbst Hand angelegt, um den Kunstrasenplatz mit den Außenanlagen und der Grünbepflanzung fertigzustellen. Und Rath hatte noch eine gute Nachricht für seine Vereinskollegen: „Wir werden bei der Kostenkalkulation eine Punktlandung machen und das Budget einhalten.“

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