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Elmshorner Nachrichten

21. Oktober 2017 | 15:15 Uhr

Geheimplan : Neuer Jugendtreff in der City

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Stadt Elmshorn arbeitet an einem Konzept, das Ende Oktober vorgestellt werden soll. Einen Platz für die Jugendlichen gibt es schon - es fehlt jedoch der Träger.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Ein neuer Jugendtreffpunkt soll in der Elmshorner Innenstadt entstehen. Ein Konzept dafür wird nach Aussagen der Stadtverwaltung aktuell erstellt. Doch damit aus der Vision Wirklichkeit wird, fehlt vor allem eines: ein Träger. Denn die geplante Einrichtung soll nicht städtisch, sondern über fremd bedient werden. Dieser Partner fehle noch. An Räumlichkeiten hingegen hätte die Stadt eine Auswahl anzubieten.

Nach dem Aus für das Jugendprojekt „Apollo“ im vergangenen Jahr, fehlt bisweilen eine günstige und abwechslungsreiche Alternative zum Ausgehen. Zwar investiert die türkisch-islamische Gemeinde 280 000 Euro in ein Gebäude, in dem sich Jugendliche aller Glaubensrichtungen treffen können, um zum Beispiel Tischfußball und Billard zu spielen. Doch eine Alternative für das ehemalige Angebot des „Apollo“ sei dies nicht, so der Tenor in der Szene.

Nun kommt wieder Schwung ins Thema Jugend und Freizeit. In der City soll ein zentraler Treff für Elmshorns ältere Jugend und junge Erwachsenen entstehen, das plaudert Stadtrat Volker Hatje aus dem Nähkästchen. Noch hätte die Verwaltung Abstimmungsbedarf, bevor Politik und Öffentlichkeit genauere Pläne serviert bekommen. Das soll am 30. Oktober in einer Ausschusssitzung im Rathaus geschehen.

Nur soweit wollte Hatje aus den bisher geheimen Gesprächen berichten: „Wir haben drei mögliche Gebäude in der Stadt ausgesucht und arbeiten zurzeit an verschiedenen Gestaltungsvarianten.“ Es soll jedoch nicht eine Kopie des „Apollo“ werden. Ein Café, Raum für Musik und Unterhaltung aber schon. Ein möglicher Standort könne das ehemalige Cita-Strom-Haus an der Berliner Straße sein. Das Haus sei groß genug, um auch Konzepte des Freundeskreises Knechtsche Hallen dort zu berücksichtigen.

Um das Thema Jugend-Café umzusetzen, möchte die Stadt einen Träger gewinnen, der das Geschäft übernimmt. Ein Zuschuss seitens der Verwaltung wäre, so Hatje, möglich, jedoch nicht über das Maß des ehemaligen „Apollo“ hinaus. Rund 40 000 Euro für das Jugend-Café waren dies jährlich.

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