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Elmshorner Nachrichten

18. August 2017 | 07:41 Uhr

Neue Kita kostet 2,5 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Grundsteinlegung In der Einrichtung Fritz-Reuter-Straße entstehen 100 Betreuungsplätze / Ersatzbau für zwei Tagesstätten

Erster Spatenstich für den Krippen-Anbau der Lebenshilfe am Montag. Gestern die Grundsteinlegung für den Neubau Fritz-Reuter-Straße. Elmshorn gibt mächtig Gas, wenn es um die Schaffung von Betreuungsplätzen für Jungen und Mädchen im Alter zwischen null und sechs Jahren geht. Die Kosten für den Neubau liegen bei 2,5 Millionen Euro. „Das ist gut angelegtes Geld“, betonte Bürgermeister Volker Hatje. Mit 1,6 Millionen Euro muss die Stadt den Löwenanteil selbst stemmen. Bund und Land schießen zusammen 735  000 Euro zu, der Kreis 122  700 Euro. Träger der Kita ist die evangelische Kirche. Der Kirchenkreis Münsterdorf-Rantzau investiert als Zuschuss 84  100    Euro in die neue Kindertagesstätte.

Mit dem Bau wurde Mitte 2016 begonnen. „Zum neuen Kindergartenjahr 2017 soll die Einrichtung fertig sein“, sagte der Elmshorner Architekt Karsten Thee. Auf zirka 1000 Quadratmetern entstehen 100 Betreuungsplätze, 80 im Elementarbereich für Kinder von drei bis sechs Jahren und 20 in der Krippe für Jungen und Mädchen im Alter von null bis drei Jahren.

Die neue Kita ist ein Ersatzbau für zwei Kitas, die die Stadt aufgibt. Die Kita Stiftskirche wurde schon abgerissen. Auf diesem Areal entsteht der Neubau. Die Kinder werden bis zur Fertigstellung im Gemeindehaus betreut. Die Kita Kirchenstraße wird im Herbst 2017 aufgegeben. „Sie ist zu klein und hätte in puncto Brandschutz aufwändig saniert werden müssen. Das war wirtschaftlich nicht darstellbar“, betonte Heike Rosemann, Amtschefin im Elmshorner Rathaus. In der Kita Fritz-Reuter-Straße wird aber nicht nur Ersatz geschaffen. Die 20 Krippenplätze sind zusätzlich, ebenso 20 Betreuungsplätze im Elementarbereich. „Die Politik hat sich dafür ausgesprochen, in die Betreuung und damit in die Bildung unserer Kinder zu investieren“, sagte die Schul- und Jugendausschussvorsitzende Silke Pahl (Grüne). „Wir haben uns in diesem Bereich ehrgeizige Ziele gesetzt.“

Die Schaffung weiterer Plätze wird auch im Jahr 2017 Priorität haben. Als nächstes größeres Vorhaben steht der Umbau der Paul-Dohrmann-Schule in eine Kita an. Hier soll ein Bewegungskindergarten entstehen. Die Einrichtung wird nach den aktuellen Planungen aber erst 2019 den Betrieb aufnehmen. 95 neue Plätze werden entstehen.

Die Stadt wird auch kräftig in die Sanierung und Erweiterung der größten Elmshorner Betreuungseinrichtung investieren – in die Awo-Kita-Stoppelhopser. Um das 40    Jahre alte Gebäude zu modernisieren sind 875    000 Euro nötig.

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erstellt am 22.Dez.2016 | 16:43 Uhr

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