Neue Kampagne: Kein Raum für Missbrauch

Hoffen auf viele Unterstützer: Gleichstellungsbeauftragte Maren Schmidt (v.l.), Bürgermeisterin Brigitte Fronzek und Wendepunkt-Leiterin Ingrid Kohlschmitt. KOCH
Hoffen auf viele Unterstützer: Gleichstellungsbeauftragte Maren Schmidt (v.l.), Bürgermeisterin Brigitte Fronzek und Wendepunkt-Leiterin Ingrid Kohlschmitt. KOCH

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18. Januar 2013, 01:14 Uhr

Elmshorn | "Kein Raum für Missbrauch" lautet der Name einer neuen bundesweiten Kampagne zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt. Damit soll die Gesellschaft für das Thema sensibilisiert und zum offenen Diskurs angeregt werden. "Es soll von möglichst vielen Menschen und Einrichtungen getragen werden", sagt Ingrid Kohlschmitt, Leiterin des Elmshorner Wendepunkts, der Anlauf- und Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch.

Zum Start hat der Wendepunkt in Schenefeld, Quickborn und Pinneberg Info-Stände aufgebaut, an denen sie Interessenten über die neue Kampagne informierten. Außerdem verteilten sie das Symbol der Kampagne: Ein kleines weißes Kreuz zum Anstecken. Das Kreuz steht für die Verletzbarkeit der Kinder und soll einerseits Sicherheit und Schutz symbolisieren, andererseits aber auch das Ausschließen von Tätern aus dem Umfeld der Kinder und Jugendlichen aufzeigen. Zum Start stellt der Wendepunkt rund 1000 Stück dieser Kreuze bereit. Sie liegen ab sofort im Elmshorner Rathaus, der Stadtbücherei, der Gleichstellungsstelle und beim Wendepunkt aus.

Bürgermeisterin Brigitte Fronzek (SPD) unterstützt die Aktion: "Die Aufmerksamkeit lässt mit der Zeit nach, die Gefährdung für die Kinder und Jugendlichen aber nicht", sagt Fronzek.

kein-raum-fuer-missbrauch.de

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