Elmshorner Industriemuseum : Neu im Netz

Mitarbeiter  des Elmshorner Industriemuseums präsentieren die druckfrische Broschüre.
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Mitarbeiter des Elmshorner Industriemuseums präsentieren die druckfrische Broschüre.

Die Einrichtung an der Catharinenstraße präsentiert einen verbesserten Internetauftritt und eine neue Broschüre.

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01. November 2013, 16:00 Uhr

Das Elmshorner Industriemuseum, es ist viel mehr als nur Schaufenster in die Vergangenheit. Neben den Sammlungen halten die Mitarbeiter des Hauses an der Catharinenstraße 1 für ihre Besucher zahlreiche Führungen und Mitmachangebote bereit. Das gesamte Programm ist in einer Broschüre zusammengefasst, die jetzt druckfrisch vorliegt. Außerdem präsentiert sich das Museum seit Freitag mit einem neu gestalteten Auftritt im Internet.

Museumsleiterin Bärbel Böhnke setzt besonders auf das elektronische Medium. „Unsere Internetseite ist jetzt schon sehr gut besucht“, sagt sie. Damit das so bleibt, hat Webdesignerin Stephanie Wiermann die seit 2009 kaum veränderte Homepage überarbeitet und ergänzt. Der Förderverein des Museums hat die Aktualisierung möglich gemacht. Übersichtlich, freundlich und klar gestaltet, präsentiert der Auftritt das Museum jetzt in all seinen Facetten.

Eine entscheidende Neuerung ist die Blog-Funktion. Wer die entsprechende Fläche in der Menüleiste anklickt, bekommt vom Museumsteam die neuesten Informationen über Aktivitäten des Hauses. Die Optik des Internet-Aufritt ist jetzt auch für mobile Geräte (Smartphones, iPads) angepasst.

Führungen können künftig elektronisch gebucht werden und wer mag, kann die Angebote und Programme im sozialen Netzwerk Facebook empfehlen. „Um das jüngere Publikum zu erreichen, ist ein guter Internetauftritt unverzichtbar“, so Bärbel Böhnke.

Wer die Papierform bevorzugt, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Eine neue Broschüre präsentiert die Vielfalt der Angebote und Führungen im Elmshorner Industriemuseum, dem Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte und dem jüdischen Friedhof.

Verschiedene thematische Führungen für Erwachsene, Gruppen und Jugendliche sind im Programm. Neu ist zum Beispiel die Führung „Vom Raubbau und Wegwerfen zur Nachhaltigkeit“.

Ebenfalls im Angebot sind offene Werkstätten, wie die neue Museumswerkstatt und Programme für Schulklassen („Als es noch keine Mülltonnen gab“ , „Schule um 1900“, „Nationalsozialismus in Elmshorn“).

„Viel Nachgefragt sind Kindergeburtstage im Museum, da haben wir unser Spektrum erweitert“, sagt Bärbel Böhnke. Neu für Kinder sind die Themen „Vergessene Dinge neu entdeckt – mit Bertha auf Schatzsuche“, „Gib Stoff mach Druck! – Textiles Gestalten“ und „Das Mammut im Blumentopf – Steinzeitkeramik.

Die umfangreiche Broschüre, die in vielen öffentlichen Gebäuden der Stadt ausliegt, informiert auch über die Stadtführungen und den Förderverein des Museums. Den Druck hat die Stadt ermöglicht.

„Ob Internet oder Papierform, uns ist wichtig, dass unsere Besucher umfassend und schnell über unsere Angebote bescheid wissen“, sagt Bärbel Böhnke.

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