Rückkehr nach Elmshorn : Nach Werft-Besuch: Die MS Klostersande ist zurück aus Hamburg

Sie ist seit gestern wieder zurück in Elmshorn: Die MS Klostersande.
Sie ist seit gestern wieder zurück: Die MS Klostersande.

Ehemaliger Getreidefrachter befand sich eine Woche lang zur Wartung in der Hansestadt.

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21. November 2017, 12:30 Uhr

Elmshorn | Aufmerksame Elmshorner werden es schon bemerkt haben: Eine Woche lang lag die „MS Klostersande“ nicht an ihrem üblichen Platz im Hafen. Kapitän Gunter Holtz und seine Crew hatten den ehemaligen Getreidefrachter der Köllnflocken-Werke über Krückau und Elbe zur Wartung in die Hamburger Werft Heinrich Buschmann und Söhne gefahren. Seit gestern Nachmittag ist die MS Klostersande jetzt wieder zurück.

„Wir haben die Klostersande am Dienstagmorgen in Hamburg mit einer großen Winde in die Werft gehoben“, berichtet Holtz. Der Schiffsboden wurde gereinigt und von einer Schiffsuntersuchungskomission unter die Lupe genommen. „Es stellte sich heraus, dass sich die Klostersande in sehr gutem Zustand befindet“, erklärt Holtz.

Diese Bodenuntersuchung ist alle zehn Jahre Vorschrift. Anschließend bekam der Rumpf zum Unterwasserschutz zwei neue Anstriche mit sogenanntem Silber- und Goldprimocon spendiert. „Alles, was früher rot war, hat jetzt diesen Farbton von braunem Leder“, sagt Holtz.

Dann wurde auch noch die Radaranlage wieder instand gesetzt. Der Umformer, der dafür zuständig ist, die 220 Volt der Radaranlage mit den 24 Volt der Klostersande-Elektronik zu versöhnen, war kaputt. „Alles wurde neu justiert. Auf der Fahrt nach Hamburg waren wir noch ohne Radar gefahren“, erklärt Holtz.

Ein zusätzliches Problem waren die Innenkurven in der Krückau: Durch abgesetzte Sedimente und durch die Stürme abgebrochenes Buschwerk kam die Klostersande immer wieder in Kontakt mit der Uferbepflanzung.

„Wir hatten armdicke Äste an Bord“, sagt Holtz. „Zum Glück ist alles nochmal gut gegangen.“ Die von der Besatzung geäußerte Kritik am Zustand der Krückau führte dazu, dass das Buschwerk auf dem Heimweg bereits zurückgeschnitten worden war.

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