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Barmstedt : Nach Tod an Bahn: Nun gibt’s Schranken

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Arbeiten an den Bahnübergängen am Bornkamp und Reihergehölz sollen im Oktober starten.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2015 | 12:14 Uhr

Im Oktober sollen die Arbeiten für die Beschrankung der beiden AKN-Bahnübergänge Bornkamp und Reihergehölz in Barmstedt starten. Das hat AKN-Sprecherin Christiane Lage-Kress gestern auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt. Am 3. Oktober 2013 war ein Mofafahrer auf dem Übergang am Bornkamp von einer AKN erfasst worden und gestorben.

Zurzeit laufe die Ausschreibung für die Arbeiten, sagte Lage-Kress. Die Zuschlagfrist ende am 2. Oktober. „Wir rechnen damit, dass die Arbeiten kurz darauf beginnen“, so die AKN-Sprecherin. Ein konkretes Datum könne sie derzeit noch nicht nennen. Wie lange die Arbeiten dauern werden, stehe ebenfalls noch nicht fest. „Möglicherweise sind wir Ende des Jahres fertig, aber das hängt auch von der Witterung ab.“

Dass sich das Verfahren so lange hinziehe – die Barmstedter Stadtvertretung hatte bereits wenige Monate nach dem tödlichen Unfall eine Beschrankung beschlossen –, liege vor allem daran, dass diverse Vorschriften und Auflagen zu beachten seien, so Lage-Kress. Zudem muss die Fahrbahn am Reihergehölz verschwenkt werden, und schließlich musste die Stadt Barmstedt mit der Gemeinde Bokholt-Hanredder – die sich auch an den Kosten beteiligt – die Eigentumsverhältnisse rund um den dortigen Übergang klären.

Die Beschrankung der beiden Übergänge wird laut Lage-Kress voraussichtlich 500.000 Euro kosten. Die Summe teilen sich das Land, die AKN sowie Stadt und Gemeinde zu je einem Drittel.
 

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