zur Navigation springen

Feuerhaus von Elmshorn : Nach dem erneuten Brand setzt der Vermieter einen Wachdienst ein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Mehr Sicherheit im Hochhaus in der Beethovenstraße. Auch der Einsatz von Videokameras ist möglich.

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Fassungslosigkeit, Wut und Erleichterung, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Nach dem erneuten Brand am Montagabend im gelben Hochhaus an der Elmshorner Beethovenstraße standen gestern den Bewohnern die Schrecken deutlich ins Gesicht geschrieben. Angst, dass wieder etwas passiert. Auch der Hauseigentümer, die Deutsche Annington, teilt das Entsetzen über das Feuer auf dem Dachboden. Und die Gesellschaft wird handeln. Sie will einen Wachdienst einsetzen.

Nach einem Großbrand im dortigen Hochhaus Ende Juni wurden 100 Wohnungen zerstört. Am Montag nun ein neues Feuer. Neun Wohnungen wurden durch Löschwasser teils zerstört, teils schwer beschädigt. Der Eigentümer sieht sich nun in der Pflicht, das Quartier mit seinen Mietern intensiv zu schützen. Nach ersten Überlegungen soll ein privater Sicherheitsdienst im Quartier der Hochhäuser patrouillieren . Zudem soll das Haus von innen mit fest installierten Video-Kameras überwacht werden.

„Wir müssen die Menschen schützen“, sagte gestern Matthias Stock, Geschäftsführer Bereich Nord/Ost der Deutschen Annington. Mit geeigneten Maßnahmen wolle die Gesellschaft die Situation in der Siedling im Musikerviertel verbessern. Da aus seiner Sicht die Vermutung der Brandstiftung in beiden Bränden (21. Juni und neu 11. August) nahe liege, ließen sich solche Sicherheitsmaßnahmen „leider nicht verhindern“. In Abstimmung mit der Polizei würden Möglichkeiten ausgelotet. Aufgrund neuester Techniken bei Videoaufnahmen müssten sich die Mieter keine Sorgen um ihre Privatsphäre machen.

„Wir werden damit unsere Präsenz erhöhen und damit Risiken vermindern“, sagte Stock. Dirk Moritz, Stadtrat in Elmshorn, äußerte sich positiv zu den Plänen der Deutschen Annington. „Die Maßnahmen geben ein notwendiges Sicherheitsgefühl für die Mieter und Umgebung.“ Es gehe nicht darum, die dortigen Bewohner auszuspionieren sondern Unbefugte am Betreten der Häuser zu hindern.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen