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Kulturfestival : Musikgenuss mit hohem Spaßfaktor in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Im Rahmen des deutsch-französischen Kulturfestivals „arabesques“ begeisterte das französische Saxophon-Quartett „Les Désaxés“ das Publikum in der KGSE in Elmshorn.

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Elmshorn | Ein Konzertereignis der ganz besonderen Art haben zahlreiche Musikfreunde aus der Krückaustadt und Umgebung am Sonnabend im Forum der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule (KGSE) in Elmshorn erlebt. Im Rahmen des deutsch-französischen Kulturfestivals „arabesques“, das vom 22. Januar bis zum 2. März mit zahlreichen Veranstaltungen im Hamburger Raum für hochkarätige Unterhaltung sorgt, gastierte das französische Musiker-Quartett „Les Désaxés“ mit seinem Programm „Saxophonissimo“ in der Bildungseinrichtung am Hainholzer Damm.

Langsamer Beginn mit Ravels „Bolero“

Die vier Mitglieder der „nicht gesellschaftsfähigen“ Gruppe – Samuel Maingaud, Michel Oberli, Guy Rebreyend und Frédéric Saumagne – verstanden es von Beginn an, die Besucher in dem gut gefüllten Forum in ihren Bann zu ziehen. Langsamer Beginn mit Ravels „Bolero“: die Musiker wurden dazu mittels eines Schlüssels wie Spieluhren zur Betriebsbereitschaft aufgezogen und mit ihren Instrumenten ausgestattet.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Nahezu pantomimisch in ihren Bewegungen gingen die vier Musiker auf eine kurzweilige Reise durch sämtliche Musikepochen – garniert mit viel schrägem Humor, bewiesen sie ihr überaus ausgeprägtes komödiantisches Talent – dabei musikalisch immer auf den Punkt exakt gespielt. Faszinierend: Egal, ob es sich um die Badinerie aus der Suite in h-moll von Johann Sebastian Bach, Beethovens berühmten Auftakt seiner fünften Sinfonie, dem russischen Säbeltanz oder auch dem AC/DC-Klassiker „Highway to Hell“ handelte – alles wurde – wenn auch vielfach nur kurz angespielt – sehr klar und deutlich intoniert.

Straßenlärm und Möwengekreisch

Doch damit nicht genug: auch Geräusche wie Straßenlärm oder Möwengekreische wurden sehr realitätsnah vom Bühnenrand gefegt. Die Besucher des Konzerts, deren Zwerchfelle bei dem abendfüllenden Programm trotz einer Pause stark strapaziert wurden, dankten es mit viel Applaus.

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