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Elmshorner Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:45 Uhr

Museum erstrahlt in neuem Licht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Beleuchtungssystem wird komplett ausgetauscht / 50 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß / Große Spende von Professor Pannen

von
erstellt am 27.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Der Umbau im ersten Obergeschoss des Elmshorner Industriemuseums ist fast abgeschlossen. Am 13. März wird die neu gestaltete Dauerausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Damit die Objekte ins rechte Licht gerückt werden, wurde kräftig investiert. Nicht nur in die Umgestaltung, sondern auch in Technik. Das komplette Lichtsystem wurde erneuert. Gewichen sind die Neonröhren von 1991. Jetzt werfen hochwertige Strahler ihr Licht auf die Ausstellungsstücke.

Museumsleiterin Bärbel Böhnke ist von der neuen Technik begeistert. „Wir haben jetzt viel mehr Möglichkeiten, die Objekte in Szene zu setzen. Das neue Lichtsystem ist super flexibel“, so Böhnke. Möglich macht dies das Schienensystem. So lassen sich die einzelnen Strahler in die gewünschte Position bringen. Die Leuchten selbst sind ebenfalls flexibel. Sie lassen sich nicht nur zu allen Seiten drehen, sondern geben auch die Möglichkeit, Lichtkegel und Intensität zu bestimmen. Böhnke betont die Notwendigkeit des Austausches: „Das alte System ist in die Jahre gekommen. Es gibt keine Ersatzteile mehr.“

„Wir sind wirklich sehr glücklich mit dem neuen System“, betont auch Monika Dormann, Vorsitzende des Fördervereins des Industriemuseums. Der Dank des Museumsteams gilt der Stadt Elmshorn. Sie hat auch mit Hilfe von Fördergeldern insgesamt 40  000 Euro in die Beleuchtung investiert. Nach dem ersten Obergeschoss werden nach und nach auch die Leuchten in den anderen drei Stockwerken ausgetauscht.

Damit die Objekte der Dauerausstellung aber auch wirklich ins beste Licht gerückt werden, hat auch Professor Dr. Klaus Pannen ins Portemonnaie gegriffen. Das Mitglied des Fördervereins spendete 8760 Euro. „Elmshorn und seine Historie liegen mir und meiner Frau am Herzen. Dieses tolle Museum ist es wert, gefördert zu werden“, so der Elmshorner Notar und Rechtsanwalt. Mit seiner Spende wolle er auch ein Zeichen für den Erhalt des Museums setzen, da die Elmshorner Politik derzeit über mögliche Einsparungen nachdenke.

Das neue System lässt das Museum nicht nur in tollem Licht erstrahlen, es ist auch noch äußerst umweltfreundlich. „Mit den neuen Lampen sparen wir deutlich über 50 Prozent Co2 ein. Wir gewährleisten so eine nachhaltige, umweltfreundliche Beleuchtung“, betont Stefan Bennke vom Gebäudemanagement der Stadt Elmshorn. Dies sei Voraussetzung für die Förderung gewesen. So erhalte die Stadt vom Bund einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der gesamten Investitionskosten von 40  000 Euro.

Die Spende von Klaus Pannen hat es dem Museum laut Bärbel Böhnke darüber hinaus ermöglicht, das System zu perfektionieren. Denn förderfähig sei nur die Anzahl der Lampen des alten Systems gewesen. „Mit dem Zuschuss haben wir 20 zusätzliche Strahler anschaffen können, um wirklich alle Bereiche perfekt ausleuchten zu können“, so die Museumsleiterin.

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