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Elmshorner Nachrichten

18. Oktober 2017 | 06:45 Uhr

Müll: Stadt streicht 17 Container-Standorte

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Vermüllung Elmshorn wird nur noch 41 Entsorgungsplätze anbieten

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2017 | 16:25 Uhr

Zu viel Müll, zu viel Dreck: Viele der 58 Containerstandorte für die Entsorgung von Papier und Glas im Elmshorner Stadtgebiet glichen in der Vergangenheit immer wieder regelrechten Müllhalden. Die Stadt reagiert jetzt. 17 von bisher 58 Containerstandorten werden aufgelöst. Das bestätigte Christina Schötzow vom Flächenmanagement der Stadt Elmshorn. Konsequenz für viele Bürger: Sie werden in Zukunft längere Wege in Kauf nehmen müssen, um ihr Altpapier und Altglas loszuwerden.

Die Entscheidung hat die Stadt – sie muss Flächen für die Container zur Verfügung stellen – in Absprache mit der Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung (GAB) des Kreises Pinneberg getroffen. Hauptproblem: Immer wieder müssen die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes inzwischen den Dreck an den Containerstandorten wegräumen. Das kostet Zeit und damit Geld. „Der Reinigungsaufwand wird sich durch die geringere Anzahl der Standorte minimieren“, betonte Schötzow. Sie betont, dass es sich zunächst um eine Testphase handelt.

22 als problematisch eingestufte Standorte haben Mitarbeiter der Stadt und der GAB gemeinsam unter die Lupe genommen, danach fiel die Entscheidung, 17 komplett zu streichen. „Die Kapazität der Container bleibt aber gleich“, betont Schötzow. Denn an den bestehenden Standorten werden zusätzliche Container für Papier und Altglas aufgestellt. Wo möglich, werden sie eingezäunt. In einigen Bereichen wird auch der Boden betoniert. Die Stadt sagt der Vermüllung den Kampf an, will für mehr Sauberkeit sorgen. Die Umstrukturierung wird bereits in den kommenden Wochen beginnen und dann sukzessive umgesetzt. Auf dem öffentlichen Parkplatz der Waldorfschule wird eine größere Containeranlage aufgebaut, dafür werden im Gegenzug die drei Papier- und Glascontainer-Standorte am Adenauerdamm aufgelöst. „Das Müllproblem ist lange bekannt. Es gab viele Beschwerden. Es ist gut, dass die Stadt jetzt etwas unternimmt“, sagte CDU-Fraktionschef Immo Neufeldt.

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