Kibek-Hochhaus : Mitten in Elmshorn entstehen 10.000 Quadratmeter Wohnraum

So soll das neue Kibek-Quartier aussehen. Im Zentrum das Hochhaus. Drumherum entstehen vier neue Gebäude (A, B, C, D).
Foto:
1 von 2
So soll das neue Kibek-Quartier aussehen. Im Zentrum das Hochhaus. Drumherum entstehen vier neue Gebäude (A, B, C, D).

Nach der Vorstellung erster Entwürfe Anfang des Jahres soll bereits in der kommenden Woche der Bebauungsplan beschlossen werden.

shz.de von
04. Juni 2014, 10:00 Uhr

Elmshorn | Wie wird das neue Wohnquartier am ehemaligen Teppichhochhaus Kibek an der Reichenstraße aussehen? Diese Frage scheint so gut wie beantwortet zu sein. Nach der Vorstellung erster Entwürfe Anfang des Jahres soll bereits in der kommenden Woche der Bebauungsplan beschlossen werden. Grundlage sind neueste Pläne des Architektenbüros „Schneider + Sendelbach“. Diese sehen neben dem Hochhaus vier weitere Gebäude vor. Insgesamt sollen auf rund 10.000 Quadratmetern Wohnfläche 156 Wohnungen entstehen. Die Idee, auf dem Dach des ehemaligen Teppichhochhauses eine Panorama-Bar einzurichten, wird fallen gelassen. Dort entstehen zwei exklusive Penthauswohnungen.

Investor Theodor Semmelhaack muss bei der Anzahl der Wohnungen etwas zurückstecken. Statt der anfangs angedachten bis zu 180 Einheiten, kann er nur 156 Wohnungen umsetzen. Neben dem Hochhaus entstehen vier weitere Gebäude, die unterhalb der Paterre teils mit Pkw-Stellflächen ausgestattet sind. Weitere Parkbuchten im neuen Quartier sind ebenerdig unter freiem Himmel vorgesehen. Insgesamt: 150.

Die Wohnungsgrößen sind auf Bedürfnisse von Singlehaushalten sowie kleinen Familien -zugeschnitten. 40 Einheiten haben bis zu 50 Quadratmeter Wohnfläche. 69 Wohnungen haben eine Größe von bis zu 60 Quadratmetern. 42 Einheiten verfügen über rund 75 Quadratmeter. Drei Wohnungen sind mit etwa 68 Quadratmetern Wohnfläche rollstuhlgerecht ausgelegt. Die größten Wohnungen mit 105 Quadratmetern entstehen auf dem Dach des Hochhauses.

Keine Panorama-Bar, aber großzügiger Quartierstreff. Die gesetzlichen Auflagen für eine Gastronomie auf dem Hochhaus seien zu hoch und würden sich nicht rentieren. Gemütliche Momente sollen nach den Plänen des Investors jedoch im Quartierstreff abgehalten werden. Im Erdgeschoss des Hochhauses soll eine Gastronomie entstehen. Dort untergebracht wird auch das Quartiersmanagement.

Über den notwendigen Bebauungsplan sollen die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung am Donnerstag, 12. Juni (18 Uhr Weiße Villa), abstimmen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen