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Finale des Eisvergnügens in Elmshorn : Mit Glücksbringern ins neue Jahr

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorn feiert Finale des Eisvergnügens mit verkaufsoffenem Sonntag. 4500 Gäste an 44 Tagen auf der Eisbahn.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 09:54 Uhr

Elmshorn | „Zehn Prozent ist ja auch was“, meint Inge Flick. Darum ist sie mit ihrem Rollator in der Elmshorner Innenstadt unterwegs: Zum verkaufsoffenen Sonntag bieten einige Geschäfte günstigere Preise. Und Flick will ihren Enkel treffen: Lasse Flick ist in seiner schwarzen Berufsbekleidung unterwegs und verschenkt Rosen. Als einer von vier Schornsteinfegern zieht er im Dienst von Aberglauben und Stadtmarketing als Glücksbringer durch die Fußgängerzone. 600 Rosen haben die vier schwarzen Männer dabei. Auf ihrem Weg werden sie immer wieder angesprochen: „Darf ich mal anfassen?“ Der Glaube, dass das Glück bringt, bewahrheitet sich heute insofern, als es immerhin eine Blume umsonst gibt.

Gegen 14 Uhr scheint die Fußgängerzone noch leer, aber langsam füllt sie sich. Anke Hell-Hausmann aus Klein Nordende ist mit ihrer Tochter Josefine unterwegs: „Wir waren heute Morgen beim Fischmarkt, danach sind wir hierher gekommen“, Hausmanns machen einen aktiven Tag. Lucja Gornowicz aus Elmshorn hat zu Hause „alles wieder in Ordnung“, jetzt will sie das frische Wetter nutzen für einen Einkaufsbummel. Beim Optiker hat sie sich schon eine neue Brille ausgesucht. „Ein bisschen an die Luft, Kaffee trinken, gucken“, steht bei der Elmshornerin Anke Kemper auf dem Programm.

Ein paar Schritte weiter – auf der Eisbahn – herrschen laute Musik und ausgelassene Stimmung. Am ersten kalten Tag des Winters feiert das Eisvergnügen sein Finale. Zwei Stunden lang bespaßen Animateure vor allem die Kinder mit Spielen und Wunschmusik. Sie lassen die Eisläufer einen Puck mit Eishockeyschlägern im Slalom zwischen Hütchen durchführen und rufen zum Tauziehen auf. Als die Jungs gegen die Mädchen antreten, gewinnen die Mädchen, als der Mann mit dem Mikrofon auch die „Muttis“ zur Verstärkung ans Seil lässt.

44 Tage lang war die Eisbahn auf dem Holstenplatz täglich geöffnet, die Besucherzahlen bewegen sich in diesem Jahr beim achten Elmshorner Eisvergnügen auf normalem Niveau bei etwa 4500 Gästen, bilanzierte Stadtmanagerin Manuela Kase. Es kamen allerdings weniger Schulklassen als in den Vorjahren: Ein Erlass aus Kiel sorgte für Irritationen, weil darin eine Helmpflicht fürs Schlittschuhlaufen verkündet worden war. „Im nächsten Jahr werden wir Leihhelme haben“, versprach Kase. Einen neuen Rekord verkündete sie fürs Eisstockschießen: 196 Teams traten auf den beiden Bahnen gegeneinander an.

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