Geschichten aus dem wahren Leben : Mirja Boes im Stadttheater

Mirja Boes und die „Honkey Donkeys“ sorgten für einen kurzweiligen Abend auf Klostersande.
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Mirja Boes und die „Honkey Donkeys“ sorgten für einen kurzweiligen Abend auf Klostersande.

Comedy: Entertainerin Mirja Boes und ihre Band „Honkey Donkeys“ begeistern im Stadttheater mit ihrem aktuellen Programm.

shz.de von
27. März 2017, 10:00 Uhr

Elmshorn | Es blieb kaum ein Auge trocken, als die bekannte Entertainerin Mirja Boes vor Kurzem mit ihrer Band – den „Honkey Donkeys“ – Station in der Krückaustadt machte und mit dem abendfüllenden Programm „Für Geld tun wir alles“ im voll besetzten Stadttheater auf Klostersande ein Feuerwerk der guten Laune entzündete.

Im Wechselspiel zwischen rasant erzählten Wortbeiträgen und eingängiger Live-Musik reihte sich von Beginn des Auftritts an eine heitere Geschichte an die nächste – alles aus dem „wahren Leben“, größtenteils aus ihrem eigenen. Die Bandbreite der autobiografischen Anekdoten von Mirja Boes war dabei breit gefächert, und die Besucher erfuhren vieles aus den früheren Jahren der beliebten Standup-Künstlerin – beispielsweise aus der Zeit, als sie sich für eine Model-Karriere interessierte und dafür die gesamte Familie einspannte (der Erfolg blieb bis heute aus!) oder sie als Pommesgabelstablerfahrerin bei McDonalds arbeitete und dabei merkwürdige Zeitgenossen bis zu dreimal am Tag bedienen durfte.

Als einer der absoluten Höhepunkte bezeichnete Boes einen bemerkenswerten TV-Auftritt ihrer Band bei Florian Silbereisen. Denn dort gelang es dem Gitarristen, der bekannten Schlager-Ikone Nana Mouskouri mit einem Wasserball die Brille vom Gesicht zu kicken. „Was für ein Erlebnis…!“, rief Boes – und erinnert sich offenbar immer noch gerne an diesen Moment.

Die Mischung zwischen Comedy und Gesang kam bei den Elmshornern bestens an, auch reagierte das Publikum mit viel Beifall, wenn Mirja Boes einzelne Zuschauer ins Geschehen mit einbezog oder gezielt entwaffnende Fragen stellte. Das skurrile Outfit ihre Bandkollegen, die teilweise auch mit kleinen Solo-Kabinettstückchen den Abend bereicherten, rundete das Programm optisch ab und unterstrich unübersehbar auch sein ausdruckstarkes Motto: „Für Geld tun wir alles…“.

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