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Geldstrafe : Elmshorner will Polizist werden – mit falschem Zeugnis

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sein Hauptschulzeugnis war für die Hamburger Polizei zu schlecht. Also bewarb er sich ein Jahr später erneut mit einem besseren. Dafür muss er nun 450 Euro Strafe zahlen.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 11:45 Uhr

Elmshorn | Er wollte unbedingt Polizist werden. Doch bedauerlicherweise bediente sich ein Elmshorner bei der Realisierung seines Wunsches unlauterer Mittel. Nun wurde er sogar zu einer Geldstrafe verurteilt.

Es sei sein Herzenswunsch gewesen, bei der Polizei zu arbeiten, beteuerte der Elmshorner. Und deshalb bewarb er sich 2012 bei der Polizei Hamburg. Doch wegen seines schlechten Hauptschulabgangszeugnisses bekam er eine Absage.

Damit ihm das nicht noch einmal passierte, fälschte der Elmshorner sein Zeugnis. Mit Hilfe eines Scanners und eines Computers änderte er seine Noten im Fach Deutsch von „ausreichend“ in „befriedigend“, im Fach Mathematik von „mangelhaft“ in „ausreichend“, im Fach Englisch von „ausreichend“ in „befriedigend“, im Fach Geschichte von „mangelhaft“ in „befriedigend“ und im Fach Wirtschaft/Politik von „ausreichend“ in „befriedigend“.

Eine Kopie des gefälschten Abgangszeugnisses übersandte er im Oktober 2013 an die Einstellungsstelle der Hamburger Polizei. Dort wurde die Fälschung nach Durchsicht seiner früheren Bewerbungsunterlagen entdeckt. Das Amtsgericht Elmshorn erließ einen Strafbefehl. Der Angeklagte wurde zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Der Strafbefehl ist rechtskräftig. Und der Traum vom Polizeiberuf ist ausgeträumt.

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