Rastplatz Steinburg : A23 nach Gefahrgutunfall anderthalb Stunden gesperrt

Gefahrgutunfall auf der A23: Auf dem Rastplatz Steinburg dichten Feuerwehrleute das Leck eines Lkw ab.
Gefahrgutunfall auf der A23: Auf dem Rastplatz Steinburg dichten Feuerwehrleute das Leck eines Lkw ab.

Zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Horst/Elmshorn bemerkt der Fahrer eines Tanklastzuges ein Leck. Giftige Chemikalien treten aus. Die Polizei macht die Autobahn in beide Richtungen dicht.

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27. März 2014, 15:38 Uhr

Horst | Die Autobahn 23 Heide-Hamburg musste am Donnerstagnachmittag zwischen den Anschlussstellen Hohenfelde und Horst/Elsmhorn wegen eines Gefahrguteinsatzes in beide Richtungen gesperrt werden. Grund war nach Angaben der Rettungsleitstelle Elmshorn ein Leck in einem mit 25 Tonnen giftiger Chemikalien beladener Tanklastzug.

Gegen 13.30 Uhr bemerkte der 44-jährige Fahrer des Lastzugs, dass er Ladung verliert. Autofahrer hatten ihn darauf aufmerksam gemacht. Der Mann fuhr aus Brunsbüttel auf der Autobahn in Richtung Süden und steuerte den Rastplatz Steinburg an. Dort stellte er fest, „dass Flüssigklebstoff (Desmodur T80) im Bereich des Überlaufventils austrat und verdampfte“, teilt Polizeisprecherin Silke Westphal mit. Mit Bindemitteln versuchte er, die Chemikalie aufzunehmen. Dabei wurde ihm übel, weshalb er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Im Umkreis von 100 Metern wurde der Bereich um den Lkw abgesperrt. Die A23 war in Richtung Norden bis 15 Uhr und in Richtung Süden bis 16.15 Uhr zu. Der Verkehr musste über die Umleitungsstrecken U122 und U129 ausweichen. Der ABC-Zug der Feuerwehr stopfte das Leck und reinigte den Lastzug. Der Parkplatz Steinburg bleibt weiterhin gesperrt.

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