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Elmshorner Nachrichten

15. Dezember 2017 | 00:14 Uhr

Mehr Platz für die Wassermassen

vom

Regenwasserkanal unter dem Sandberg wird vergrößert / Einschränkungen in der Burdiekstraße / Bauarbeiten voraussichtlich bis Ende Oktober

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Elmshorn | Im Nordwesten der Stadt wird kräftig gebuddelt. Unter anderem in der Burdiekstraße. Hier sind Arbeiter dabei, den Abfluss des Grabens hinter den Grundstücken zum Regenwasserkanal unter der Straße Sandberg zu vergrößern. Das bringt für die Anlieger einige Unannehmlichkeiten mit sich.

Die Einmündung Sandberg/Burdiekstraße wird zeitweise voll gesperrt. Die Zufahrt in die Burdiekstraße ist dann nur noch über die Besenbeker Straße möglich. Besonders betroffen sind die Bewohner des vormaligen Umspannwerks der Schleswag. Sie werden ihre Parkplätze nicht mehr erreichen können. Schulbusse müssen über die Besenbeker Straße fahren. Auch für die Müllabfuhr ändert sich einiges. Die Anwohner der Burdiekstraße sollten deshalb wie bisher die Tonnen bereits am Vorabend an die Straße stellen. Mitarbeiter der Baufirma bringen die Tonnen zu einem Sammelpunkt. Sie sorgen auch dafür, dass die Müllbehälter wieder zu den richtigen Grundstücken zurückgebracht werden. Wenn alles nach Plan läuft, soll die gesamte Baumaßnahme bis Ende Oktober fertig sein.

Der Graben liegt an den hinteren Grundstücken der Burdiekstraße. In Höhe des ehemaligen Schleswag-Umspannwerks ist er verrohrt und biegt dort zur bereits vorhandenen Regenwasserkanalisation zum Sandberg ab. Der Grund für die Sanierung: Bei starkem Regen kommt es vor, dass Wasser die Gullys hochdrückt. Der Sandberg ist dann sowohl im oberen Teil in Höhe der Einmündung Turnstraße als auch entlang der Fahrbahn bis zur Burdiekstraße überflutet.

Noch ein größeres Problem: "Bei Nordwestwind und Starkregen schafft die Regenwasserkanalisation es oft nicht, das Wasser abzuleiten", sagt Joachim Grafe, der Leiter der Elmshorner Stadtentwässerung. Deshalb werde der Durchfluss nun vergrößert. Der Graben hat zudem noch eine weitere wichtige Funktion: Er führt nach Raa-Besenbek und soll das Wasser aus der Geest ableiten. Über ein ausgeklügeltes Grabensystem wird das Wasser zum Schöpfwerk in Raa-Besenbek geleitet und dort in die Krückau gepumpt.

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