350.000 Euro zusätzlich : Mehr Geld für die Sanierung der Straßen von Elmshorn

Die Großbaustelle am Hainholzer Damm: Straßendecke und Binderschicht müssen komplett saniert werden.
Die Großbaustelle am Hainholzer Damm: Straßendecke und Binderschicht müssen komplett saniert werden.

Für 2018 werden die finanziellen Mittel noch einmal deutlich aufgestockt. Das hat der Hauptausschuss beschlossen.

shz.de von
21. Juni 2018, 13:00 Uhr

Elmshorn | Die Straßen in Elmshorn: Da sind viele arg kaputt, wird seit Jahren eher im Kleinen geflickt als im Großen saniert. Für dieses Jahr werden die finanziellen Mittel noch einmal deutlich aufgestockt. Das hat der Hauptausschuss beschlossen. 350.000 Euro werden zusätzlich zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Volker Hatje kann die Mittel per Eilentscheidung freigeben, damit noch in diesem Jahr auf den Elmshorner Straßen etwas passiert.

500.000 Euro: So viel Geld hatte die Politik dem Flächenmanagement der Stadt für die Unterhaltung der Straßen und Gehwege für dieses Jahr im Etat genehmigt. Doch allein für die Sanierung des Hainholzer Damms – durch die Baumaßnahme des Abwasserzweckverbandes wird es erforderlich, die Straßendecke und die Binderschicht komplett zu sanieren – und der Straße am Friedhof – hier ist der Zustand so schlecht, dass eine ganzheitliche Oberflächensanierung notwendig wird – belaufen sich die Kosten auf zirka 350 000 Euro. Die restlichen 150.000 Euro sind bereits fest verplant für die Beseitigung von Unfallgefahren auf Gehwegen und dringend erforderliche Markierungen. Damit wäre der Geldtopf schon leer gewesen.

70 Prozent höheres Budget

Nun wird Geld nachgeschossen, das Budget auf Wunsch des Flächenmanagements um satte 70 Prozent erhöht. Denn die Liste der Maßnahmen, die aus Gründen der Verkehrssicherung als „unerlässlich“ eingestuft werden, ist lang. 100.000 Euro sind für die Erneuerung der Lichtleisten in der Königstraße eingeplant. 30.000 für die Straße Sibirien, 120.000 sollen in der Jahnstraße investiert werden, 30.000 Euro im Bereich Koppeldamm/Kaltenweide und 70.000 Euro sollen in die Sanierung der Agnes-Karl-Allee inklusive Gehweg fließen. Die zusätzlichen finanziellen Mittel will die Stadt aus Fördermitteln des Landes für Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung stellen. 552.000 Euro sind aus diesem Topf von Kiel nach Elmshorn geflossen.

Das Flächenmanagement der Stadt gelangt zu der ernüchternden Einschätzung, dass der Zustand vieler Straßen und Wege im Stadtgebiet so schlecht ist, dass großflächige Sanierungen durchgeführt werden müssen. Kleinflick sei oft nicht mehr ausreichend beziehungsweise technisch auch gar nicht mehr möglich.

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