Markthalle: Das wollen die Bürger

Gruppenarbeit im Kollegiumssaal des Rathauses: Bürger entwickelten ihr Vorstellungen und Wünchr für die Markthalle.
Gruppenarbeit im Kollegiumssaal des Rathauses: Bürger entwickelten ihr Vorstellungen und Wünchr für die Markthalle.

Ideenwerkstatt: Elmshorner entwickeln Konzepte für die Nutzung des Gebäudes

shz.de von
11. Januar 2018, 16:10 Uhr

Am 18. Januar entscheiden die Kommunalpolitiker über die zukünftige Nutzung der Elmshorner Markthalle. Die Fraktionen können dann auch auf Vorschläge der Bürger zurückgreifen. Die haben ihre Vorstellungen während einer Ideenwerkstatt im Rathaus entwickelt. Mehr als 100 Interessierte waren am Mittwoch in den Kollegiumssaal gekommen. Vorher hatten sie während eines Rundgangs die Markthalle erkundet.

Dabei wurde schnell klar: Die Markthalle ist zwar marode, hat aber viel Potenzial. Das haben die Teilnehmer der Ideenwerkstatt erkannt und der Stadt eine Menge Ideen geliefert.

Einig waren sich alle darin, dass das Erdgeschoss weiterhin mit Marktständen bestückt sein soll. Viele können sich sogar eine Öffnung der Stände an sechs Tagen in der Woche vorstellen. Zurzeit sind es nur zwei Tage.

In den oberen Stockwerken soll nach den Vorstellungen der Bürger Platz für Kultur, Kommunikation, Arbeiten und Wohnen sein. Eine Idee: Räume mit Schreibtischen für Start-Up-Unternehmen. Bei der Umsetzung hat die Obere Denkmalschutzbehörde in Kiel ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Sie hat einer angedachten Lösung mit einem Anbau an die Markthalle schon jetzt eine Absage erteilt. Seite 4

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