zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

23. August 2017 | 02:51 Uhr

Horst : "Manchmal an der Belastungsgrenze"

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr: Zahl der Einsätzte ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Zu insgesamt 73 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Horst im vergangenen Jahr ausrücken. "Das sind 20 mehr als 2012 und begründen sich nicht nur auf die beiden starken Stürme kurz vor Jahreswechsel", berichtete Wehrführer Jens Steenbock während der Hauptversammlung der Horster Wehr am vergangenen Freitag im Restaurant "Stadt Hamburg". Der Großteil dieser Einsätze war wieder einmal technische Hilfeleistungen. Aber auch zur Brandbekämpfung wurden die Kameraden zwölf Mal gerufen. "Dies waren aber bis auf die Brandstiftung an der Grundschule glücklicherweise Kleinbrände ohne größere Schäden", so Steenbock.

Weitere 15 Einsätze mussten von der First-Responder-Gruppe abgearbeitet werden. "Bei diesen Einsätzen, die leider nicht immer von Erfolg gekrönt waren, ging es wieder einmal mehr um Menschenleben. Sie brachten die Kameraden manchmal bis an die seelischen Belastungsgrenzen", sagte der Horster Wehrführer.

Ein großes Ärgernis sei weiterhin die Brandmeldeanlage in der Elbmarschenhalle, die fünfmal einen Fehlalarm auslöste. "Das ist das unzuverlässigstes Meldesystem in unserer Gemeinde", so Steenbock.

Wehr bleibt personalstark

Als "durchaus zufriedenstellend" bezeichnete der Wehrführer die Personalstärke der Horster Brandbekämpfer: In der aktiven Wehr sind 65 Mitglieder verzeichnet. In der Jugendfeuerwehr sind 21.

Auch der Ausbildungsstand und die Ausrüstung der Wehr lasse kaum zu wünschen übrig. Es wurden zahlreiche Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene besucht, mit der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und den Ersatzbeschaffungen von Einsatzkleidung und Atemschutzgeräten sei die Freiwillige Feuerwehr Horst gut gerüstet. In diesem Zusammenhang bedankte sich Steenbock bei Bürgermeister Ernst-Wilhelm Mohrdiek und der Gemeindevertretung sowie bei den Mitarbeitern der Verwaltung für die "außerordentlich gute" Zusammenarbeit. "Es gab bei allen Anliegen eine reibungslose und immer durchweg positive Zusammenarbeit."

Die Kameradschaftspflege und die Öffentlichkeitsarbeit der Wehr nahmen im abgelaufenen Jahr eine wichtige Rolle ein. "Veranstaltungen wie Osterfeuer, Tag der offenen Tür oder Laternenumzug waren große Erfolge. Vorstand und Festausschuss werden auch in diesem Jahr bemüht sein, ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen", erklärte Steenbock. Laut Wehrführ werden im Jahr 2014 Neuanschaffungen im Wert von 22 000 Euro getätitgt. Anlässlich des 130-jährigen Bestehens der Horster Wehr in diesem Jahr hat sich der Vorstand dafür ausgesprochen, sich beim Kreisverband für die Leistungsbewertung "Roter Hahn, Stufe 2" anzumelden. Die Prüfung soll am 11. September stattfinden.

zur Startseite

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen