Mallorca-Urlaub mit Familie und einem kurzen Hoffnungsschimmer

shz.de von
28. Juni 2018, 14:00 Uhr

Das WM-Erlebnis von Heinz Sellmann ist aktueller denn je. „Zum Schweden-Spiel war ich mit meinem Sohn Tim auf Mallorca im Urlaub und wir haben das Spiel passend zu meinem Sohn in Tim’s Bar verfolgt“, erzählt der Fußball-Abteilungsleiter des VfL Pinnebergs. Wie einige der deutschen Fans hatte Sellmann im Spielverlauf bereits mit der WM abgeschlossen. Zu mutlos agierten die Deutschen im gesamten Spielverlauf, bis in der 95 Spielminute Toni Kroos und Marco Reus zum Freistoß an der Sechzehnerkante standen. „Eigentlich hatte ich keine Hoffnung mehr“, so Sellmann, welcher mit einer Flanke rechnete, „Das wäre eh nichts geworden, die Schweden haben bis dahin alles rausgeköpft“. Umso schöner war der Moment des Tores: „Da war dann natürlich die Hölle los.“

Tim’s Bar war fest in deutscher Hand, einige Spanier gesellten sich mit zur deutschen Anhängerschaft. Wie die meisten deutschen Fans hoffte auch Sellmann auf eine Aufbruchstimmung im Team. Doch jene Hoffnung zerschellte nach der 0:2-Pleite gegen Südkorea am vergangenen Mittwoch. „Das Ausscheiden ist sehr enttäuschend, wir waren einfach mutlos und die Ausrichtung der Mannschaft hat nicht gepasst“, resümierte der Pinneberger. Für alle Fans, inklusive Heinz Sellmann, bleibt nach der WM lediglich der eine goldene Moment, als Toni Kroos der deutschen Mannschaft in der 95. Minute die einzige Turnierführung bescherte.

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