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Lkw-Umleitung lässt im Wohngebiet Wände wackeln - Anwohner erbost

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Geschirr im Schrank des Elmshorners Peter Bohnet klappert seit einiger Zeit im Küchenschrank, auch der Boden vibriert immer wieder. Grund seien nach seinen Angaben die Lkw, die seit der Sperrung der Brücke an der Wittenberger Straße durch das Wohngebiet im Bereich von Kaltenweide fahren. Auch sein Nachbar Egbert Röschmann ist erbost: „Ab fünf Uhr geht es los, da gibt es Kanonenschläge, da sitzt man senkrecht im Bett“, klagt er. Diese rühren von der provisorischen Asphaltierung an der Einmündung der Roonstraße: Fahren die Lkw darüber, klappert es besonders laut.

„Mindestens fordern wir Anwohner, dass diese Unebenheiten dort ausgebessert werden“, sagt Röschmann. Außerdem seien die meisten Autos schneller als die erlaubten 50 kmh. Man erhoffe sich mehr Kontrollen. Bliebe die Straße so uneben, wäre nach Bohnets und Röschmanns Meinung eine Tempo-30-Zone angebracht. Deswegen wandte sich Bohnet bereits an die Bußgeldstelle in Pinneberg, denn er wünscht sich Radarkontrollen auf Kaltenweide - hier wolle man die Forderung an die Polizei weiterleiten, Antwort von dort hat Bohnet noch nicht. Auch beim Elmshorner Amt für Flächenmanagement ist er gewesen mit seinem Anliegen. Dort hieß es, es sei keine Grundlage für Tempo 30 gegeben – im Gegensatz zur Köllner Chaussee, wo bereits eine 30 Zone eingerichtet wurde. Die sei nach Auffassung des Amtes in schlechterem Zustand. „Es soll auch an der Schule liegen, aber auch wir haben hier Straßenschäden und die Grundschule Kaltenweide“, sagt Bohnet.

Die Fertigstellung der Brückenerneuerung ist für Dezember geplant. Daran glauben die beiden aber noch nicht: „Es hieß in der Zeitung, man hoffe, bis Dezember fertig zu werden“, sagt Röschmann. Und fügt mit besorgtem Blick auf die Straße hinzu: „Das bedeutet für mich, dass es wahrscheinlich länger dauert“.

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