Limes Saxoniae

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Wiederentdeckung einer vergessenen Grenze

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31. März 2012, 03:59 Uhr

Heinz Willner, | Historiker und Germanist, hat sich mit einer fast in Vergessenheit geratenen Grenze in unserer näheren Heimat auseinandergesetzt: Der Limes Saxoniae. Mit dieser sächsischen Grenze zog Karl der Große vor zwölf Jahrhunderten einen Strich unter den schier endlosen Krieg mit den Sachsen. Im heutigen Ostholstein sollte diese ethnische Scheidelinie den verbliebenen Rest der nordelbischen Sachsen, die Nordliudi, vor den nach Westen drückenden Westslawen schützen.

Heinz Willner beginnt seine Reise in die Vergangenheit mit dem Limestext des Chronisten Adam von Bremen, der (wahrscheinlich seit 1069) als hochgebildeter Leiter der dortigen Domschule lebte.

Wer einen leicht lesbaren Roman erwartet, wird das Buch wahrscheinlich beiseite legen, wer sich aber gern mit wissenschaftlicher Denkweise und Problemlösung auseinandersetzt, wird das Buch als Bereicherung schätzen.

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