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Lese-Projekt: Hökis Grundschüler erobern Kirchturmspitze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Es ist geschafft! Hökis Grundschüler haben den heimischen Kirchturm erklommen. Nein, nicht mit Leiter und Seil, sondern per Lese-Marathon. Seit Anfang September maßen alle Schüler der sieben Schulklassen sämtliche gelesenen Bücher aus und addierten dann, wie nah sie der Hörnerkirchener Kirchturmspitze bereits gekommen waren. Die misst immerhin stattliche 29 Meter.

Nun haben sich die Jungen und Mädchen erfolgreich „auf den Kirchturm gelesen“ und wurden jüngst von Pastor Ulrich Palmer in der Kirche begrüßt. Palmer, selbst eine eifrige „Leseratte“, beglückwünschte den Nachwuchs für dessen Lesefleiß. Mitgebracht hatte der Pastor ungewöhnliche Bücher, von denen einige von hinten nach vorne und von rechts nach links zu lesen sind. „Mein größtes Buch ist ein Atlas aus dem Jahr 1907“, sagte Palmer. Auch seine kleinsten Daumenkino-Bücher hatte er im Gepäck. „Ich wünsche mir, dass ihr euren Lesespaß beibehaltet“, so Palmer. Denn schließlich sei „lesen wunderschön“.

Den Kirchturm haben sich die Grundschüler in speziellen Lesestunden erobert. Weiter ging es dann zu Hause. Auch die dort gelesenen Bücher wurden in eine Liste eingetragen. Wobei dicke Wälzer natürlich am meisten Zentimeter brachten. Nicht nur Rektorin Harms findet das Bücherturm-Projekt „richtig klasse“. Kein Wunder also, dass es weitergehen soll. Das nächste Ziel könnte übrigens die Hohenfelder Kirchturmspitze sein. Schließlich bilden Hörnerkirchen und das Nachbardorf eine gemeinsame Kirchengemeinde.

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