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Lücke im Radwegnetz geschlossen : Landesstraße 168: Weg zwischen Horst-Himmel und Grönland feierlich eingeweiht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eine Initiative fordert jetzt deb weiteren Ausbau bis Herzhorn. Feierlicher Akt fand in Höhe des Hofs Johannßen an der Einmündung L168/L100 statt.

Horst | Unter den neugierigen Blicken zahlreicher Gäste ist am Sonnabend in Horst-Himmel ein weiteres Teilstück des Radwegs entlang der Landesstraße 168 (L168) eingeweiht worden. Der feierliche Akt fand in Höhe des Hofs Johannßen an der Einmündung L168/L100 bei schönstem Wetter statt. Es handelt sich dabei um das weitere Teilstück des Radwegs, der letztendlich von dieser Stelle aus bis nach Herzhorn führen soll, bisher aber nur ein hart umkämpftes Stückwerk darstellt, das weiterhin auf seine Vollendung wartet.

Nichtsdestotrotz wurde die Einweihung dieses Stücks von Horst-Himmel bis Grönland gebührend gefeiert. Die Bürgermeister der Gemeinden Herzhorn, Horst und Sommerland, Helga Ellerbrook, Ernst-Wilhelm Mohrdiek und Wolfgang Glißmann, unterstützt von Kai-Uwe Schacht vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Itzehoe und Hella Schwartkop von der Initiative „Radweg jetzt – L168“ durchschnitten gemeinsam das Band zur symbolischen Freigabe des neuen Wegstücks. Das war zuvor von mehreren Teilnehmern der „Sternfahrt“, die von Herzhorn aus über Duckermühle per Fahrrad zum Hof Johannßen führte, ausprobiert worden.

Kurze Zeit später wurde zur gemeinsamen Kaffeetafel auf das Gelände des Hofs eingeladen. Mehrere junge Sportlerinnen des Vereins Rot-Weiß Kiebitzreihe präsentierten dort beeindruckende Kabinettstückchen auf Einrädern. Die Vorführungen wurden von den Zuschauern mit viel Applaus belohnt.

Initiative sieht Ausbau als Teilerfolg

Aber auch auf den weiterhin bestehenden Handlungsbedarf im Hinblick auf den noch nicht vollendeten Radweg wurde mehrfach aufmerksam gemacht. So betonte Hella Schwartkop kurz vor dem feierlichen Scherenschnitt, dass es sich bei diesem Ereignis nur um einen Teilerfolg handle und dass man jetzt das eigentliche Ziel – den kompletten Ausbau des Radwegs an der L  168 – auf keinen Fall aus den Augen verlieren dürfe. Andere Mitglieder der Initiative „Radweg jetzt – L168“ unterstrichen dieses Anliegen mit einem übergroßen Fahrrad und einem Transparent mit der Aussage: „Und jetzt weiter! Radweg Dückermühle-Herzhorn L 168“.

Feierlicher Augenblick: Helga Ellerbrook (v. l.), Wolfgang Glißmann, Kai-Uwe Schacht, Ernst-Wilhelm Mohrdiek und Hella Schwartkop durchschnitten gemeinsam das Band zur symbolische Freigabe des neuen Teilstücks. (Foto: Marek)
Feierlicher Augenblick: Helga Ellerbrook (v. l.), Wolfgang Glißmann, Kai-Uwe Schacht, Ernst-Wilhelm Mohrdiek und Hella Schwartkop durchschnitten gemeinsam das Band zur symbolische Freigabe des neuen Teilstücks. (Foto: Marek)
 

Wann diese klar formulierte Zielsetzung allerdings realisiert werden kann, steht noch in den Sternen, da es noch diverse Fragen zur Finanzierung zur klären gibt. Eigentlich verwunderlich, wenn man zurückblickt, denn bereits vor elf Jahren sollte der komplette Ausbau des Radwegs erfolgen. Doch er wurde aufgrund der geplanten Autobahn  20 zunächst verschoben, später sogar gänzlich zu den Akten gelegt.

Das rief jedoch die Initiative „Radweg jetzt – L  168“ auf den Plan, die unbeirrt seit mehreren Jahren mit diversen Aktionen für den Ausbau des gewünschten und vor allem mehr Sicherheit bringenden Verkehrswegs kämpft. Auch Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) hatten sie mit ihrem Anliegen konfrontierte. Und das nicht ohne Wirkung, denn dieser versprach, die L168 wieder in den Radwegeplan aufzunehmen, sofern einige Voraussetzungen erfüllt werden.

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erstellt am 12.Okt.2015 | 16:00 Uhr

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