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Elmshorner Nachrichten

23. November 2017 | 03:08 Uhr

Kunstbau und Buschhaufen für Tiere

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Jagdgemeinschaft Bevern ist im Frühjahr mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt / Wichtige Aufgabe: Der Erhalt von Flora und Fauna

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2014 | 12:44 Uhr

Die Aktiven der Jagdgemeinschaft Bevern verkriechen sich in den Wintermonaten keineswegs in ihren „Bauen“, sondern erfüllen eine Reihe von Aufgaben. „Wir haben uns beispielsweise an der Raubwildwoche des Hegerings zwei beteiligt“, erläuterte Kerstin Tiedt von der Jagdgemeinschaft. „Von uns waren zwölf Jäger dabei – das ist schon bemerkenswert.“ Dabei kontrollierten sie unter anderem Kunstbaue und Buschhaufen, wo sich gern Steinmarder aufhalten: Einige Tiere konnten sie erlegen. Diese Kontrollen führen sie nicht nur im Rahmen von Jagden, sondern auch alltags durch: Sie gehören zum „Tagewerk“ des Waidmanns. Immer mit dabei sind die drei Jungjäger, die der Jagdgemeinschaft angehören: Sie lernen auf diese Weise die Praxis kennen. Im Frühjahr nehmen sich die Beverner Jäger Einrichtungen wie Hochsitze, Kanzeln und Ansitzleitern vor um Nachbesserungen durchzuführen. Eine weitere Aufgabe ist die Pflege der Biotope. „Unser Augenmerk gilt dem Erhalt des Lebensraumes von Flora und Fauna“, so Tiedt. „Es versteht sich von selbst, das wir Aufpflanzungen nur mit heimischen Gehölz vornehmen.“ Wo dies geschieht, wird ein Schutzzaun aufgestellt, damit Pflanzen nicht sofort verbissen werden. Eine der wichtigsten Aufgaben ist, für gesunden Wildbestand zu sorgen. Das heißt konkret, gegen Überpopulation und Krankheit vorzugehen. In der Region Bevern dominiert Niederwild. Die Fauna ist bevölkert von Rehen, Rebhühnern, Fasanen, Enten und Hasen. Besonderes Augenmerk richten die Jäger auf den Fuchs, dessen Bestand klein gehalten werden soll. Das Tier ist Überträger der Tollwut und des Fuchsbandwurmes.

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