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Kulturverein gegründet : Kunst, Kultur und Denkmalpflege

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Freundeskreis der Knechtschen Hallen“ ist jetzt als Verein gegründet. Dienstag findet die erste öffentliche Vorstandssitzung statt.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Nach sorgfältiger Vorbereitung ging die Gründung des Vereins „Freundeskreis Knechtsche Hallen – Keimzelle Kranhaus“ am Montagabend im Elmshorner Torhaus schnell und reibungslos über die Bühne: In einer guten Stunde wurden die Gründung beschlossen, eine Satzung verabschiedet und ein Vorstand gewählt. An die 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen.

„Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalpflege, soweit ein Bezug zu den denkmalgeschützten ‚Knechtschen Hallen’ oder dem ‚Kranhaus’ besteht.“ So wurde der Vereinszweck in der verabschiedeten Satzung niedergeschrieben.

Verwirklicht werden soll dieser Zweck dadurch, dass man Veranstaltungen fördert, die die Hallen in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen, dass ein Konzept zur überwiegend kulturellen Nutzung des Kranhauses erarbeitet wird, und dass die Organisation an Konzepten zur Erhaltung der Hallen mitarbeitet. Mitglied im „Freundskreis“ kann jeder werden, der den Vereinzweck unterstützt und fördert.

Zum Vorsitzenden des neuen Vereins wurde der Rechtsanwalt Jens Jähne gewählt, zu seiner Stellvertreterin Yvette Karro und zur Schatzmeisterin Marianne Hülsen. Beisitzer wurden Achim Bialy, Volker Lützen, Matthias Pitzer und Franz Sahm. Ein „jugendliches“ Mitglied, so hieß es auf der Gründungsversammlung, solle noch in den Vorstand nachgewählt werden.

Der neue Vorstand kündigte an, eine öffentliche Vorstandssitzung zu veranstalten – am Dienstag, 8. April, ab 19 Uhr, und zwar in Wagners Bierkontor („Kantine“), Lornsenstraße 56. Nach der Vereinsgründung lösen diese öffentlichen Vorstandssitzungen jetzt den bisherigen Stammtisch ab.

Die Knechtschen Hallen an der Elmshorner Schlossstraße wurden während des Ersten Weltkriegs für die Lederfabrik „Knecht & Söhne“ gebaut – daher ihr Name. Das Unternehmen bestand bis 1953. In der Folge erwarb die Familie Sachau das Gebäude und nutzte es als Lager für ihre Firma Kibek. Seit 2007 stehen die Hallen leer. Das Gebäude steht inzwischen unter Denkmalschutz. Seit Jahren wird immer wieder über die Um- und Neunutzung der Knechtschen Hallen diskutiert – dabei schälte sich die Verwendung als kulturelles Zentrum in der Elmshorner Innenstadt als besonders attraktiv heraus.
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