zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

24. September 2017 | 14:22 Uhr

Kreuzband kaputt: Saisonende für Jeske

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Horster Stürmer ist schwer verletzt und vom VfL Pinneberg gejagt

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Die Verletzung von Tim Jeske vom VfR Horst aus dem Steinburger Kreisderby gegen den TSV Lägerdorf hat sich tatsächlich als Kreuzbandriss herausgestellt. „Bitter, bitter“, stöhnte der 25-jährige Vollblutstürmer, der sechs bis neun Monate Fußballpause befürchtet. „Das ist Schock auch für die Mannschaft und den Verein, weil ja doch noch eine kleine Chance vorhanden ist, vielleicht den Aufstieg zu schaffen.“

Die gleichen Worte fand VfR-Trainer Lars Lühmann. Der Übungsleiter der süd-steinburger Verbandsligafußballer rechnet damit, dass der Torjäger erst im Winter ins Training einsteigen kann.

Das heißt im Umkehrschluss: Eventuell war das Nachbarschaftsduell vom vergangenen Sonnabend für Jeske das – vorerst – letzte Spiel im Horster Trikot. Der Flügelstürmer, der allein in dieser Saison 13 Tore erzielt hat, wird vielfach umworben – unter anderem von den Hamburger Oberligaklubs VfL Pinneberg, Altona 93 und SV Halstenbek-Rellingen.

Heißester Favorit ist der VfL Pinneberg. Im Prinzip sei man sich einig, so Jeske. „Ich muss wegen der Verletzung aber noch mal mit den Verantwortlichen beim VfL sprechen.“ In Pinneberg mag man den Wechsel vielleicht auch daher nicht bestätigen. VfL-Trainer Michael Fischer sagte aber über Jeske: „Ein sehr interessanter Spieler.“

Davon weiß auch Manfred Atzmüller. „Tim hat klar gesagt: Wenn sich die Chance für ihn ergibt, höherklassig zu spielen, dann wird er sich dies genau überlegen“, so der Horster Fußballobmann, der einen Abgang des 25-Jährigen natürlich bedauern würde. Jeske sei eine „enorm wichtige Figur fürs Horster Spiel“. Eine Chance auf den Verbleib des Blondschopfes gibt es aus Horster Sicht vielleicht noch: den Aufstieg. Jeske drückt jedenfalls die Daumen: „Vielleicht schaffen die Jungs dass immer noch und auch ohne mich. Das wünsche ich mir jedenfalls.“

Jeske hatte sich in der Nachspielzeit beim 2:2 gegen Lägerdorf nach der Ballannahme im gegnerischen Strafraum schnell drehen wollen, war aber im Rasen hängen geblieben. Dabei verdrehte er sich das linke Knie. In der MRT-Untersuchung am Dienstag wurde die befürchtete Diagnose Kreuzbandriss dann zur Gewissheit. Derzeit ist das Gelenk wegen des Blutergusses noch geschwollen. Dr. Olaf Herzog hat das lädierte Gelenk punktiert und wird operieren, sobald die Schwellung abgeklungen ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert