Kreistag ehrt verdiente Bürger mit Eintrag ins Bürgerbuch

Kreispräsident Burkhard E. Tiemann (links.) und seine Stellvertreterin Sabine Schaefer-Maniezki ehrten Rainer Reischuck (von links), Haissam Katabi und Wolfgang Hipp für ihr großes ehrenamtliches Engagement.
Kreispräsident Burkhard E. Tiemann (links.) und seine Stellvertreterin Sabine Schaefer-Maniezki ehrten Rainer Reischuck (von links), Haissam Katabi und Wolfgang Hipp für ihr großes ehrenamtliches Engagement.

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22. Februar 2018, 14:41 Uhr

Sie kümmern sich um ihre Mitmenschen, engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Und das seit vielen Jahren. Kurz: Sie haben sich um den Kreis Pinneberg und seine Bürger verdient gemacht. Und dieses Engagement wurde nun vom Kreistag gewürdigt: Mit einem Eintrag ins Bürgerbuch und dem Verleihen von Urkunden.

Der Pinneberger Rainer Reischuck macht sich seit Jahren für die Belange des Umweltschutzes im Kreis Pinneberg stark. Er engagiert sich im Rellinger Entdeckergarten und setzt sich gegen Kunstrasen ein, um den Magerrasen als Rückzugsgebiet gefährdeter Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Haissam Katabi, der vor mehr als 50 aus Syrien nach Deutschland kam, ist unermüdlich in der Flüchtlingshilfe aktiv. Er gestaltet integrative Projekte mit, übersetzte für die Stadt Quickborn und hilft Flüchtlingen mit Rat und Tat. Die Ehrung sei Ansporn, sich weiter für die neuen Bürger zu engagieren, „damit sie sich in diesem Land zurechtfinden und integrieren“, sagte er.

Der Uetersener Wolfgang Hipp hat 1996 gemeinsam mit seiner Ehefrau die Bezalel Kunstwerkstatt für Menschen mit und ohne Behinderung ins Leben gerufen. Ziel ist es, die individuelle Ausdrucksfähigkeit der Mitglieder zu fördern.

„Solch selbstloses Handeln Einzelner zum Wohle der Allgemeinheit verdient Dank und Anerkennung , aber auch öffentliche Würdigung“, sagte Kreispräsident Burkhard E. Tiemann bei der Urkundenübergabe. In allen Bereichen, die von freiwilliger Mithilfe lebten, gebe es immer wieder Frauen und Männer, die sich begeistert für die Umwelt, die Kultur oder einfach nur für andere Menschen einsetzten. „Was sie in aller Regel leisten, ist oft nicht nur unbezahlbar, sondern vor allem unersetzbar. Gehen Sie weiter mit gutem Beispiels voran und finden Sie möglichst viele Nachahmer“, sagte der Kreispräsident.

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