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Kita-Erweiterung in Seeth-Ekholt : Kreis will nicht alle Umbauten fördern

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Pläne der Gemeinde gehen über die Vorgaben hinaus. Der Kreis will die Mehrkosten nicht mittragen.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Der Seeth-Ekholter Kindergarten kann erweitert werden. Per Mail wurde die Gemeinde vom Kreis Pinneberg über die Zustimmung zum Erweiterungsbau informiert. „Der Kreis hat unserem Vorschlag zugestimmt“, so Seeth-Ekholts Bürgermeister Michael Rosenthal (CDU).

Er informierte die Gemeindevertretung auch darüber, dass der Kreis mitgeteilt hat, dass die Umbaupläne über das geforderte Maß hinaus gehen. „Wir machen mehr, als wir müssen. Der Kreis hat uns mitgeteilt, dass nur das gefördert wird, was gefordert wird. Deshalb wird die förderfähige Summe nicht so hoch ausfallen, wie angenommen“, berichtete Rosenthal weiter und machte deutlich, dass die Gemeinde an den ursprünglichen Plänen festhalten sollte. „Wir erachten unsere Pläne für sinnvoll. Wir würden uns ärgern, wenn wir die Pläne jetzt verkleinern, Baukosten sparen und nach fünf Jahren feststellen, dass die Räume doch zu klein sind“, sagte der Bürgermeister. So schnell wie möglich soll jetzt die Ausschreibung für die Umbaumaßnahme erfolgen. Die Gemeinde hofft, dass der Umbau noch im Herbst dieses Jahres beginnen kann.

Nicht nur der Erweiterungsbau des Kindergartens stand zum wiederholten Male auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung, sondern auch der Flächennutzungsplan. Die erste und die zweite Änderung des Plans sollen jetzt erfolgen. Dabei handelt es sich um zwei Sondergebiete, die bei der Neuaufstellung des Plans zunächst nicht berücksichtigt wurden. „Wir werden diese Sondergebiete wieder in den Plan aufnehmen und mal sehen, was das Land dazu sagt“, fasste Rosenthal die Situation zusammen.

Die Zensus-Zahlen 2011 akzeptierten die Gemeindevertreter, wählten anschließend Julia Dix-Kruse zur neuen stellvertretenden Schiedsperson und legten fest, dass künftig Rasen die öffentlichen Rabatten in den Neubaugebieten zieren wird. Sollten Anwohner andere Pflanzen wünschen, dann kann dies in Eigeninitiative erfolgen. Allerdings müssen diese Beete dann auch von den Anwohnern gepflegt werden.

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