zur Navigation springen

Krähen-Plage: Elmshorner gehen jetzt an Albig ran

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Petition Immo Neufeldt hat Unterschriftensammlung im Internet gestartet / Aktion läuft bis 17. Mai

Als CDU-Politiker kämpft Immo Neufeldt seit Jahren gegen die Krähen-Plage in seiner Stadt. Bisher mit mäßigem Erfolg, daraus macht er keinen Hehl. Doch aufgeben ist seine Sache nicht. „Es muss endlich etwas passieren. Wir dürfen nicht klein beigeben“, betont der Elmshorner. Neufeldt hat jetzt als Privatperson eine Petition im Internet gestartet. Adressat: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Bis zum 17. Mai möchte er 2000 Unterstützer-Unterschriften sammeln und diese anschließend nach Kiel schicken.

„Wir müssen den Druck erhöhen. Die Krähen-Plage betrifft viele Menschen in Elmshorn ganz direkt. Sie leiden unter dem Lärm und dem Kot“, sagt Neufeldt.

„Die Küstenkoalition lässt Elmshorn verdrecken. Wir fordern Hilfe beim Kampf gegen die Saatkrähe“ – unter dieser Überschrift wirbt Neufeldt für seine Online-Petition. Was ihn als Politiker und Privatperson besonders wurmt, war das Nein des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume zu einem konkreten Vorschlag aus Elmshorn. Die Stadt wollte über den 15.    März hinaus Krähennester entnehmen. Das lehnte die zuständige Behörde aber nach einem Vor-Ort-Besuch in Elmshorn am 21. März ab. Begründung: Die Krähen seien schon am Brüten. Diese Begründung stieß der CDU übel auf. Die Anträge seien von der Stadt rechtzeitig gestellt worden. Vom Land fühlten sich die Christdemokraten schlichtweg im Stich gelassen.

Problem: Die Saatkrähe steht unter Naturschutz. Ein härteres Vorgehen war bisher auch aus rechtlichen Gründen schwierig. In Elmshorn leben zurzeit etwa 1  000 Saatkrähen.

Die Unterzeichner der Online-Petition fordern die „aktuelle und die zukünftige Landesregierung auf, endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Saatkrähe durchzuführen. Die rot-grün-blaue Landesregierung hat das Problem während ihrer Regierungszeit versucht, unter den Tisch fallen zu lassen und mit Verwaltungstricks gute Ideen zunichte gemacht. Das lassen wir uns nicht mehr gefallen.“

Zur Begründung seines Petitionsaufrufes führt Neufeldt an, dass Elmshorn eine Stadt im Umbruch sei. „Weite Teile der Innenstadt sollen neu entwickelt und belebt werden. Doch durch die Ratten der Lüfte wird das Leben der Menschen hier sehr beeinträchtigt. Schulhöfe, Friedhöfe, der Bahnhofsvorplatz und weite Teile der Stadt werden von den Menschen gemieden. Das muss sich ändern.“ Die Landesregierung blockiere die von der Stadt angeregten Maßnahmen und biete selbst keine Alternativen an.


Die Online-Petition kann unter folgender Adresse aufgerufen werden:

>

http://kurzelinks.de/zpyb

zur Startseite

von
erstellt am 26.Apr.2017 | 16:24 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen