Krähen: 8000 Euro für die Vergrämung

Krähen sorgen in Elmshorn regelmäßig für Unmut.
Krähen sorgen in Elmshorn regelmäßig für Unmut.

Plage Auch über den 15. März hinaus sollen Krähennester entnommen werden

shz.de von
17. Februar 2017, 17:08 Uhr

Die Krähenplage ist alle Jahre wieder ein Thema, mit dem sich die politischen Fraktionen der Stadt auseinandersetzen müssen. Am Donnerstagabend ging es im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt um die Entnahme der Krähennester. Erstmals war im Dezember noch in letzter Minute ein Betrag in Höhe von 8000 Euro für die Krähenvergrämung eingestellt worden.

Dieses Geld – aber auch nicht mehr – soll jetzt eingesetzt werden, um neben der gezielten Störung der Krähen mit Schreckschussmunition und akustischen Anlagen auch Krähennester aus den Bäumen in der Innenstadt zu entfernen. Die Politiker hatten sich für diese Lösung und gegen eine Beschneidung der Bäume entschieden. „Von der Beschneidung hat die Verwaltung abgeraten, weil die Bäume so extrem beschnitten werden müssten, dass ihr Wachstum gehemmt worden wäre“, erklärte der Ausschussvorsitzende Andreas Hahn (CDU).

Der Entnahme von Krähennestern auch nach dem 15. März muss das Landesamt für Umwelt allerdings noch zustimmen. Ob Vergrämungsmaßnahmen überhaupt etwas nützen, wird unter den Elmshorner Politikern kontrovers diskutiert.

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