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Kölln-Reisiek : Konzept für neuen Kindergarten steht

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gemeinde Kölln-Reisiek und das und das DRK haben die Verträge für den Kölln-Reisieker Zukunftskindergarten unterschrieben. Geplante Eröffnung ist am 1. August 2014.

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Was bereits per Handschlag vereinbart war, ist nun auch schriftlich besiegelt: Der Pinneberger Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes übernimmt die Trägerschaft des Kölln-Reisieker Zukunftskindergartens, der derzeit an der Köllner Chaussee neben der Grundschule gebaut wird.

Bürgermeisterin Karin Röder, der DRK-Vorsitzende Wolfgang Krohn und Kreisgeschäftsführer Reinhold Kinle unterzeichneten jetzt den entsprechenden Vertrag sowie den Mietkontrakt, denn das Gebäude bleibt in den Händen der Gemeinde. Der Gemeinderat hatte die Trägervereinbarung am Nikolaustag in nicht öffentlicher Sitzung abgesegnet. Für das DRK ist es die 17. Kindertageseinrichtung, die es im Kreis Pinneberg betreibt.

Der Bedarf für die neue Kita ist ganz offensichtlich vorhanden: Röder und Kienle vermeldeten eine Vollbelegung zur geplanten Eröffnung am 1. August 2014. Dass das DRK in dem Neubau 65 Mädchen und Jungen in vier Gruppen betreuen wird, war schon lange Zeit klar. Immerhin stammt das pädagogische Konzept aus der Feder von Thekla Meier, die derzeit eine DRK-Einrichtung in Wedel leitet und zum 1. März nach Kölln-Reisiek wechseln wird. Das Rote Kreuz plant nach Kinles Worten mit sieben Vollzeitstellen für die Betreuung.

„Die Nachhaltigkeit, die das Gebäude im Energiebereich hat, wird sich im pädagogischen Konzept widerspiegeln“, sagte Kienle. Ein Schwerpunkt liege auf der Umwelterziehung. Dazu tragen auch 21 Kooperationspartner bei. So sind Besuche bei Landwirten ebenso vorgesehen wie Pflanzungen in Hochbeeten oder die Anlage neuer Wälder mit dem Naturschutzbund. „Wir wollen auch auf einer Schautafel darstellen, wie hoch der aktuelle Stromverbrauch ist und im Vergleich dazu der Ertrag durch die Solaranlage auf dem Dach ist“, sagte Kinle.

In dem Mietvertrag hat sich die Gemeinde ausdrücklich festschreiben lassen, bestimmte Unterhaltungsmaßnahmen in Eigenregie zu übernehmen. Dazu gehört zum Beispiel der Winterdienst. „Der Schulweg führt direkt am Kindergarten vorbei und wird sowieso von den Gemeindearbeitern geräumt. Es macht keinen Sinn, da noch eine zweite Firma zu beschäftigen“, sagte Röder. Genauso betrifft es aber auch die Unterhaltung des Gebäudes, das ohne herkömmliche Heizungs- und Klimaanlage auskommt. Heizen und Kühler erfolgt per Geothermie (Erdwärme) über die Wände und Decken. Ein falsch gebohrtes Loch um ein Regal anzubringen könnte da fatale Folgen haben, meinte Werner Krohn.

Der DRK-Kreisvorsitzende hat nicht nur von Amts wegen ein Interesse daran, dass die Dächer noch vor Weihnachten aufs Haus kommen und die Innenarbeiten beginnen können. „Meine Enkelin wohnt in Kölln-Reisiek und wird diese Einrichtung besuchen“, verriet er nach der Vertragsunterzeichnung.

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