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Elmshorner Nachrichten

18. Oktober 2017 | 13:26 Uhr

Klein Nordende: Bauen wird billiger

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Quadratmeterpreis leicht gesunken / Investor fordert Änderung des B-Plans 33

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Den Lokalpolitikern in Klein Nordende bereitet der Bebauungsplan 33 weiterhin Sorgen. Das wurde während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses deutlich.

Auf dem Areal westlich der Straße „Auenland“ und südlich der Bebauung der Straße „Voßbarg“ sollen unter anderem mehrere Mehrfamilienhäuser entstehen. Die baulichen Details wurden bereits abgesegnet, doch nun bat der Investor um Änderungen, die nicht allen Mitgliedern des Bauausschusses gefallen. So soll der Anteil der versiegelten Fläche auf den Grundstücken erhöht werden, um zu gewährleisten, dass die Autos der Bewohner auf den Grundstücken geparkt werden können und nicht auf der Straße stehen müssen. Außerdem sollen die Dachneigungen verringert werden, um architektonisch nicht in die Bredouille zu geraten.

Mehrere Ausschussmitglieder fürchten, dass der Investor entsprechende Änderungen im B-Plan nutzen könnte, um die Häuser um jeweils rund 90 Quadratmeter zu vergrößern und somit seinen Profit zu erhöhen. Nun soll vor einer Entscheidung über den Änderungsantrag noch einmal nach alternativen Lösungen gesucht werden.

Generell ist das Bauen in Klein Nordende in den vergangenen Jahren günstiger geworden. Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel ging in seinem Bericht als Ausschussvorsitzender auf die jüngst veröffentlichten Bodenrichtwerte ein und sagte, dass der Quadratmeterpreis in seiner Gemeinde aktuell bei 140 Euro pro Quadratmeter liege. „Es waren auch schon einmal 155 Euro“, betonte Schinckel.

Keine Sorgen müssten sich die Bürger machen, was eine mögliche Privatisierung der Wasserversorgung angehe. Die EU habe zwar mal über einen entsprechenden Schritt nachgedacht, doch der große Widerstand in weiten Teilen der Bevölkerung habe dazu geführt, dass der Plan fallengelassen worden sei. Die befürchteten höheren Preise seien somit ebenso hinfällig wie die Sorge um die Wasserqualität. „Es ist gut, dass mit unserem Wasser kein Schindluder getrieben werden kann“, sagte Schinckel.

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