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Elmshorner Nachrichten

24. August 2017 | 11:36 Uhr

Elmshorn : „Kinderuni“ in der Nordakademie

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Showgruppe „Physikanten“ erklären in der Nordakademie 180 Schülern die Physik mit Comedy und Action.

Elmshorn | Feuertornados, Lasergitarren, implodierende Fässer, glühende Gurken und Strom, der durch Kinder fließt: Die „Physikanten“ sorgten für reichlich spannende Unterhaltung auf der Bühne der Nordakademie.

Die Show war Teil der „Kinderuni“ der Nordakademie. Der Rotary-Club Elmshorn und der Verein „Old Table“ sponserten die Veranstaltung. Zusammen mit der Familienbildungsstätte Elmshorn will die Nordakademie neugierigen Kindern zwischen acht und zwölf Jahren verschiedene Themengebiete nahebringen. Auf dem Plan stehen deshalb Vorlesungen zu Chirurgie, Schwertwalen, Gerichtsmedizin, Robinson Crusoes wahrer Geschichte und – ganz aktuell – die Labor-Show der „Physikanten“.

Die Showgruppe möchte „alte und junge Leuten in die Faszination der Physik ziehen, Neugier für Physik schüren und zeigen, dass sie Spaß macht“, sagt Rainer Grünebaum, Showmaster bei den „Physikanten“.

Dafür verbinden sie physikalische Experimente mit Comedy. Und ganz nebenbei erfahren die Zuschauer, wie die Physik funktioniert. Für den Feuertornado wird zum Beispiel in einem sich drehenden Käfig ein Feuer entzündet. Die heißen Verbrennungsgase steigen nach oben. Also muss von der Seite frische Luft nachströmen. Diese befindet sich hier allerdings aufgrund des Käfigs in Rotation und dreht sich schneller, je näher sie dem Mittelpunkt kommt. So entsteht der Feuertornado. Das Prinzip nennt sich Drehimpulserhaltung. Es ist vergleichbar mit Eiskunstläufern, die Pirouetten drehen: Zuerst drehen sie sich mit ausgestreckten Armen und sobald sie die Arme an ihren Körper ziehen, erhöht sich ihre Geschwindigkeit, erklärt Grünebaum während der Aufführung.

Ungefähr 280 Shows geben die „Physikanten“ pro Jahr und reisen dazu durch ganz Europa und auch bis nach Moskau und Südafrika. Außerdem entwickelt die Truppe auch Experimente für Wissenschafts- und Kindersendungen wie „Frag doch mal die Maus“ oder „1, 2 oder 3“.

Die einstündige Veranstaltung kam bei den rund 180 Schülern gut an und sorgte für einige Lacher. „Ich fand’s sehr gut. Am besten hat mir eigentlich alles gefallen. Der Feuertornado war cool“, sagt Tjorben (10) nach der Vorstellung.

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erstellt am 20.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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