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Elmshorner Nachrichten

20. November 2017 | 10:55 Uhr

Kibek setzt Autofahrer unter Strom

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Service Schnellladestation für Elektroautos am Fachmarktzentrum Franzosenhof am Ramskamp / Nutzung bis Jahresende kostenlos

Frank Sachau ist begeistert. Der Teppich-Kibek-Chef hat gerade die erste Schnellladestation für Elektroautos in Elmshorn eingeweiht. Die neue Säule steht direkt am Kreisel des Fachmarktzentrums Franzosenhof am Ramskamp. Große Hinweisschilder zeigen den Weg zur Stromtanke. „Es ist ein weiterer Schritt Richtung E-Mobilität. Wir setzen ein Zeichen“, so Sachau. Er hatte die Idee zur Zapfstelle für saubere Energie. Sein Unternehmen hat rund 40  000 Euro in das Projekt gesteckt und betreibt die Station in der Nähe der A 23. Bis Jahresende können E-Autos dort kostenlos aufgeladen werden. Danach soll ein Bezahlsystem greifen.

Die Zahl der Ladesäulen für E-Autos steigt stetig – auch im Kreis Pinneberg. Woran es aber mangelt sind Schnellladestationen, wie die neue Anlage von Kibek in Elmshorn. Dort können Akkus mit bis zu 50 Kilowatt (KW) innerhalb von nur 20 Minuten aufgeladen werden – viel schneller als an herkömmlichen Anlagen. E-Modelle, die den Strom langsamer tanken, können die Anlage ebenfalls nutzen. Die Säule ist mit den drei gängigen Steckervarianten ausgestattet. „Auch wenn noch nicht alle E-Autos die volle Leistungsfähigkeit der Station nutzen können, ist sie ein tolles Angebot, das hilft, E-Mobilität aufgrund kurzer Ladezeiten attraktiv zu machen“, sagt Frank Sachau. Läuft der Betrieb gut an, kann er sich vorstellen, den Service zu erweitern. Das hört der Elmshorner Bürgermeister Volker Hatje gern. Der Verwaltungs-Chef nahm die neue Station am Donnerstag zusammen mit Frank Sachau in Betrieb. „Wir freuen uns sehr über die Initiative. Sie trägt zur Stärkung des Standorts bei“, so Hatje. Er wünscht sich viel mehr E-Zapfsäulen: „Lademöglichkeiten alle 40 bis 50 Kilometer entlang der Autobahnen wären ideal.“ Soweit ist es noch lange nicht. Die Kibek-Ladesäule ist die letzte Stromstation Richtung Norden an der A    23.

Partner der Firma Kibek bei der Umsetzung des E-Tankstellen-Projekts sind der Quickborner Energiedienstleister Hansewerk und die Stadtwerke Elmshorn. Die Stadtwerke liefern den Öko-Strom, Hansewerk kümmert sich um Technik und Betrieb. „Der Standort in Autobahnnähe ist ideal“, sagt Hansewerk-Pressesprecherin Christine Pinnow.

Bis Jahresende ist der Strom aus der Ladestation kostenlos. Danach ist ein Bezahlsystem vorgesehen. War sein Auto „normal“ lädt, bezahlt voraussichtlich zehn Cent pro Minute. Wer die Schnellladefunktion wählt, muss 30 Cent pro Minute ausgeben.

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