Kibek: Auf dem Weg zur Realität

Viel Gesprächsstoff bereits vor Sitzungsbeginn: Stadtplanerin Silke Faber (v. l.), Ausschussvorsitzender Andreas Hahn (CDU), Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) und Ausschussmitlgied sowie SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Lenk.
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Viel Gesprächsstoff bereits vor Sitzungsbeginn: Stadtplanerin Silke Faber (v. l.), Ausschussvorsitzender Andreas Hahn (CDU), Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) und Ausschussmitlgied sowie SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Lenk.

Wohnungsbau-Pläne für das Areal vom Investor weiter verfeinert / Politiker zeigen sich zufrieden, äußern aber auch noch Wünsche

shz.de von
14. Juni 2014, 16:00 Uhr

Mit einer großen Delegation ist das Elmshorner Wohnungsbauunternehmen Semmelhaack zur jüngsten öffentlichen Sitzung des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung in die Weiße Villa gekommen. Die Vertreter des Investors, der im ehemaligen Teppich-Hochhaus von Kibek und Neubauten auf dem Areal drumherum rund 10 000 Quadratmeter Wohnfläche schaffen will, präsentierten ihre nochmals überarbeiteten Pläne. Sie standen danach den Politikern Rede und Antwort.

„Am 30. November muss der entsprechende Bebauungsplan fertig sein, und wir liegen absolut im Zeitplan“, stellte Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) fest. Die Politiker sollten denn auch noch keine Entscheidungen treffen, sondern sich den Fortgang der Planungen des Investors ansehen. Bereits zwei Mal hatten die Ausschussmitglieder die Architekten des Unternehmens mit Änderungswünschen zu größeren Umgestaltungen animiert. Diesmal waren alle im Großen und Ganzen zufrieden und signalisierten dem Investor, dass er auf dem richtigen Weg zur Realisierung des „Leuchtturmprojekts“ sei.

Allerdings entwickelte sich noch eine konstruktive Diskussion zwischen Verwaltung, Ausschussmitgliedern und den Semmelhaack-Vertretern über mehrere Punkte sowie Verbesserungsvorschläge. Architekt Ulrich Schneider aus Braunschweig versprach, einige Dinge noch mit seinem Auftraggeber zu beraten. Es ging um die Begrünung der Stellplatzgeschosse an der Reichenstraße , um eine klimagerechte und ansprechende Gestaltung der Flachdächer sowie den Erhalt des Wandmosaiks des Elmshorner Künstlers Wilhelm Petersen.

Eine endgültige Absage dagegen erteilten die Planer von Semmelhaack den erneut vom Ausschussvorsitzenden Andreas Hahn (CDU) vorgetragenen Wunsch nach einem öffentlichen Café im Hochhaus. „Wir haben uns mit dem Thema sehr, sehr intensiv auseinandergesetzt, doch es gehe aus vielerlei Gründen nicht“, sagte Hartmut Thede, Pressesprecher des Wohnungsbauunternehmens, und zählte viele Aspekte auf. Er versprach aber – wie beim Wohnprojekt am Sandberg – ein Quartierscafé und ein Quartiersmanagement.

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