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Elmshorner Nachrichten

21. August 2017 | 01:26 Uhr

Elmshorn : KGSE: Kostenrahmen eingehalten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Damit kostet die neue Schule 36 Millionen Euro. Sporthalle ist derzeit nicht benutzbar. Die provisorische Stromversorgung wird beendet.

Elmshorn | Nicole Höynck, Architektin im Elmshorner Rathaus, ist zufrieden: „Es läuft derzeit sehr gut“, sagt sie. Gemeint ist die Großbaustelle Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE).

Nach dem Baustillstand im Sommer sind Metallfassadenbauer, Schlosser und Dachdecker tätig. „Das sind sehr zuverlässige Firmen“, meint die Architektin. Und auch die übrigen Arbeiten werden aller Wahrscheinlichkeit nach zügig vorangehen. „Alle Aufträge bis auf Maler- und Tischlerarbeiten sind vergeben“, sagt Höynck. Und auch die letzten Ausschreibungen wir die Ausschreibung für die Errichtung der Treppen laufen.

Und auch an anderen Stellen wird mit Volldampf an der Fertigstellung der Schule und allem was dazu gehört gearbeitet. Derzeit wird die Sporthalle stromtechnisch an den Neubau angeschlossen. Bislang wurde die Halle über eine frei schwebende Leitung mit Elektrizität versorgt. Deshalb kann die Halle allerdings momentan nicht benutzt werden. „Wir haben dort weder Strom noch Gas und Wasser“, sagt Höynck. Deshalb sollen die Arbeiten in den Herbstferien erledigt werden. Zudem soll die Halle barrierefrei werden.

Die Zeit der ständigen Bauverzögerungen scheint vorbei zu sein. „Wenn alles so läuft wie jetzt, sind wir nach den Sommerferien fertig,“ sagt die Architektin.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keinen Ärger mehr gibt. Denn für die jüngste Bauverzögerung ist nach Ansicht der Stadt das beauftragte Architektenbüro verantwortlich. „Unsere Schuld war das nicht“, sagt Höynck.

Denn die Verzögerungen sind nicht nur sehr ärgerlich und vor allem für Schüler und Lehrer lästig. Sie kosten auch noch Geld. Unter anderem hätten einige Firmen aufgrund des Baustillstands höhere Kosten gehabt, andere ihre Mitarbeiter nicht anderweitig einsetzen können, so Höynck. Zudem habe ein Sicherheitsdienst die Baustelle schützen müssen und auch die Gerüste hätten länger gestanden als vor dem Stillstand absehbar.

Bei dem betroffenen Bauabschnitt handelt es sich um den, in dem außer Fachräumen auch die Mensa untergebracht werden soll. Da die Mensa nun später fertig werde, müsse auch der Kioskwagen länger im Einsatz sein. „Das sind alles Kosten, die wir nicht bereit sind zu zahlen“, macht die Architektin die städtische Haltung deutlich. Für diese Kosten, so Höynck, müsse das für die jüngste Verzögerung verantwortliche Planungsbüro aufkommen. Denn immerhin gehe es um einen sechsstelligen Betrag.

Insgesamt allerdings ist Höynck mit der Entwicklung der Baukosten sehr zufrieden: „Wir können den angesetzten Kostenrahmen halten.“ Mit anderen Worten: Die neue KGSE wird 36 Millionen Euro kosten.

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erstellt am 22.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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