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Elbmarschenhalle in Horst : Kampfansage an Hamburg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

500.000 Euro wurden investiert, 250.000 Gäste werden erwartet: Das ehemalige Möbelhaus soll sich zum Kongresszentrum entwickeln.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Die Elbmarschenhalle soll sich zu einem Kongresszentrum entwickeln. Eine echte Konkurrenz zu Standorten in Hamburg werden. Als Jürgen Wefer diese Idee erstmals geäußert habe, sei er zum Teil ausgelacht worden. Das war vor einem Jahr. Bei der Wiedereröffnung der Einrichtung am Mittwoch hat niemand mehr mit dem Kopf geschüttelt. Im Gegenteil: Viel anerkennendes Kopfnicken gab es für den Inhaber der Elbmarschenhalle. Im kleinen Kreis, mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft aus der Region, hat Wefer die Wiedereröffnung nach dem großen Umbau gefeiert. 500.000 Euro hat er in das ehemalige Möbelhaus investiert. „Wir wollten ein Messe- und Kongresszentrum mit einem eigenen Charakter schaffen. Ich denke, das ist uns gelungen“, sagte Wefer.

Mit dem neuen Konzept will der Inhaber sowohl die Zahl der Veranstaltungen als auch die der Besucher deutlich steigern. Im nächsten Jahr rechnet er mit etwa 250 000 Gästen in Horst. Bewährte Elemente wie Messen, Flohmärkte und Party-Events blieben erhalten. Der Schwerpunkt werde von nun an aber auf Tagungen und andere Firmenveranstaltungen gelegt. „Wir können Events für Firmen in der Größenordnung von 50 bis zu 2100 Teilnehmern gezielt ausrichten“, betonte Wefer. Durch den Umbau wurden in den riesigen Hallen drei Schulungsräume geschaffen, allesamt individuell eingerichtet: Theater, Bibliothek und Panorama-Lounge. Bei Bedarf können bis zu acht weitere Tagungsräume durch Verschieben mobiler Wände geschaffen werden.

Horsts Bürgermeister und Amtsvorsteher Ernst-Wilhelm Mohrdiek lobte Wefers Einsatz als „wichtiges Projekt für die Gemeinde“. „Die Strahlkraft der Elbmarschenhalle wird wachsen – und damit der Bekanntheitsgrad unserer Gemeinde“, sagte Mohrdiek in seiner Eröffnungsrede. Nicht nur der Bürgermeister, auch der Wirtschaftsförderer der Stadt Elmshorn, Thomas Becken, und der Leiter der Elmshorner IHK-Zweigstelle, Dr. Paul Raab, zeigten sich beeindruckt. „Die Elbmarschenhalle ist ein Kongresszentrum wie es zumindest in der Unterelberegion nicht gibt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Konzept aufgeht“, sagte Raab. Und Becken erhofft sich positive Auswirkungen auch auf Elmshorn: „Es ist eine sinnvolle Ergänzung des Angebots in unserer Region. Elmshorn wird zumindest durch Übernachtungsgäste profitieren.“ Auch Steinburgs Kreispräsident Peter Labendowicz war voll des Lobes. „Die Entwicklung der Halle ist beeindruckend.“

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