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Elmshorner Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:21 Uhr

Kameras am Bahnhof schrecken Täter ab

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2017 | 17:55 Uhr

Das Bahnhofsumfeld in Elmshorn: Seit Jahren ein Kriminalitätsschwerpunkt in der Stadt. Doch der Einsatz der Kameras zeigt erste Erfolge. Die Zahl der Straftaten geht in den Bereichen, die von Kameras überwacht werden, zurück. Das bestätigte Elmshorns Polizeichef Thorsten Buchwitz. Die Videoüberwachung sei erfolgreich.

Im Bahnhofsumfeld – dazu zählen auch Holstenplatz und die Panjestraße – registrierte die Polizei im Jahr 2016 insgesamt 363 Gewalttaten, Diebstähle und Sachbeschädigungen. In den beiden Jahren davor waren es jeweils 402 Taten.

Die Videoüberwachung schreckt die Täter offensichtlich ab. Laut Polizei ereigneten sich im Jahr 2016 im Bahnhofsbereich im überwachten Bereich neun Gewaltdelikte. Wo keine Kameras standen, wurden 67 Taten registriert. Der deutliche Unterschied war auch schon im Jahr 2015 deutlich (13 zu 71 Gewalttaten). Buchwitz sprach von einem „schlüssigen Konzept“ – und das schreckt nicht nur ab. Bei 22    schweren Straftaten konnten im Nachhinein durch Auswertung der Videobänder Täter ermittelt werden.

Die Polizei setzte am Bahnhof 2016 aber auch auf verstärkte Kontrollen. So konnten 39 Drogendelikte und 15    Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt werden.

Zurzeit sind auf der Ost- und Westseite des Bahnhofs acht Kameras im Einsatz. Ende 2016 war die Überwachung durch zwei weitere Kameras an der Mühlenstraße ausgeweitet worden. Wird der Ruf nach weiteren Kameras jetzt noch lauter? Buchwitz stellte klar, dass die Kapazitäten der Polizei erreicht seien. Bei der Kriminalitätsstatistik 2016 verzeichnete die Polizei weniger Straftaten als im Vorjahr. Seite 3

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